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Deutsche Meisterschaft Badminton U22

Bronze bei den Deutschen Meisterschaften U22 für Antonia Remakulus           

Am vergangenen Wochenende war es endlich soweit und drei Juniorenspieler des TB Andernachs konnten nach guten Platzierungen bei der Südwestdeutschen-Meisterschaft bei der Deutschen Meisterschaft in der Altersklasse U22 in Bonn-Beuel aufschlagen.

Den Anfang machten Finn-Lukas Sartor und Vivian Wölwer im Mixed am Freitagnachmittag. Die beiden hatten etwas Pech mit der Auslosung und mussten sich gegen die späteren deutschen Meister im ersten Spiel recht deutlich geschlagen geben und schieden aus dem Turnier aus. Trotzdem konnten beide wertvolle Erfahrungen gegen ein Topmixed sammeln. Antonia Remakulus, die fester Bestandteil im Regionalligateam des TB Andernach ist, startete daraufhin in der Einzeldisziplin. Ihr erstes Spiel konnte Antonia sehr sicher für sich entscheiden und gewann ohne große Anstrengung. Im Achtelfinale hatte sie dann eine härtere Nuss zu knacken. Es wartete eine topgesetzte Spielerin aus Bonn-Beuel, gegen die sich Antonia bei der letzten Begegnung geschlagen geben musste. Heute jedoch nicht: den ersten Satz konnte Antonia in Verlängerung 24:22 für sich entscheiden. Den zweiten Satz verlor sie daraufhin knapp, sodass der dritte Satz entscheiden musste. Hier konnte die Spielerin des TBA nochmal alles aus sich rausholen und gewann diesen souverän 21:13. „Das war eine herausragende Leistung von Antonia“, so Michael Nonn nach ihrem Achtelfinalsieg. Im Viertelfinale bekam es Antonia dann mit einer jungen Nationalspielerin zu tun. Nach einer sehr knappen Niederlage im ersten Satz, ließen die Kräfte bei Antonia im zweiten Satz nach und sie musste sich geschlagen geben, sodass letzten Endes ein 5. Platz für Antonia im Einzel heraussprang.

In der Doppeldisziplin startete Antonia am Samstag an der Seite von Alena Krax, die ebenfalls in Andernach trainiert, aber für Maintal in der Regionalliga spielt. Aufgrund der guten Leistungen bei den Südwestdeutschen-Meisterschaften konnten sich die beiden einen Setzplatz sichern und bekamen es somit in der ersten Runde mit keiner Toppaarung zu tun. Das erste Spiel konnten die beiden souverän für sich entscheiden. Im Viertelfinale mussten sie über die volle Distanz gehen, konnten aber den dritten Satz gewinnen und so ins Halbfinale einziehen. Hier bekamen Antonia und Alena es am Sonntag mit zwei Jugendnationalspielerinnen aus Refrath und Mühlheim zu tun. Trotz starkem Kampf reichte es hier leider für keinen Sieg und die beiden Trainingskameradinnen unterlagen in zwei Sätzen. Da das Spiel, um dem dritten Platz nicht ausgespielt wurde, war nach der Niederlage aber dennoch klar, dass sich die beiden Bronze auf der deutschen Meisterschaft sichern konnten. Dies war zuvor noch keinem Spieler des TB Andernachs gelungen. Auch Trainer Michael Nonn zeigt sich nach dem erfolgreichen Wochenende mehr als begeistert. Eine Trainingspause steht jedoch erstmal nicht an, denn schon bald startet das Qualifikationsturnier für die Deutschen Meisterschaften der Erwachsenen.

Kurse starten

Es sind noch Plätze in unserem Kursprogramm (auch für Nichtmitglieder) zu vergeben:

Bauch Beine Po
Bodypower-Workout für Teens verschoben auf 03.03.2022
Yoga
Fatburner
Fitness ladylike
Fullbody Intervall Training
Strong nation

Informationen erhalten Sie unter dem Punkt „Kurse“. Anmeldungen bitte telefonisch über die Geschäftsstelle unter Tel. 02632/46263.

Cheerleading ist mehr als bloße Akrobatik

Seit drei Jahren trainieren die „Flying Angelz“ in Andernach

Andernach. Gekonnt fliegt die 12-jährige Jeanne durch die Luft, um dann kurze Zeit später auf den Händen ihrer Sportkollegen zu landen und erneut abzuheben. Aus den Lautsprechern ertönt fetzige Musik.

Was auf den ersten Blick wie eine Akrobatiknummer im Zirkus aussieht, ist das Training der „Flying Angelz“. Seit rund drei Jahren trainieren die Cheerleader Hebefiguren, Handstand, Salto und Flickflack in der Grundschule St. Peter in Andernach. „Doch Cheerleading ist mehr als bloße Akrobatik“, berichtet Trainerin Virginie Menzel, die die Gruppe 2018 ins Leben rief und seitdem leitet, „denn es vereint Elemente aus der Akrobatik, dem Turnen und dem Tanzen sowie Anfeuerungsrufe für die Spieler“. Auch das Publikum soll durch die Cheerleader zum Anfeuern animiert werden.

Durch eine Kooperation mit dem American-Football Verein „Neuwied Raiders“ kommen die Cheerleader zu allen Heimspielen nach Neuwied, um dort ihr Können in ihren blau-roten Uniformen zu präsentieren.

„Damit die kommende Saison ein Erfolg wird, suchen wir ab sofort Verstärkung. Mädchen und Jungen ab sieben Jahren können bei uns sofort einsteigen, besonders fehlen uns momentan Teenager ab dem Geburtsjahrgang 2010. Man benötigt keine speziellen Voraussetzungen. Die Kinder und Jugendlichen sollten Spaß an Bewegung und eine Motivation für den Teamsport mitbringen“, so Frau Menzel. Denn bei den akrobatischen Elementen und Hebefiguren, die im Cheerleader-Sport „Stunts“ heißen, müsse man sich blind aufeinander verlassen. Das braucht Mut und Vertrauen und für diejenigen in der Pyramide, die unten stehen und heben, genügend Kraft. Wer jetzt mit dem Cheerleader-Training beginnt, darf nicht denken, dass er oder sie bereits nach ein oder zwei Trainingsstunden einen Spagat oder Flickflack beherrscht. Denn das sind schwierige Elemente und die benötigen Zeit und viel Geduld“, so Frau Menzel.

Die „Flying Angelz“ trainieren zweimal wöchentlich. Dabei wird Virginie Menzel von der 20-jährigen Carolin und ihrer 17-jährigen Tochter Alyssa unterstützt. Um das Teamgefühl zu stärken, werden auch Aktivitäten über das Training hinaus angeboten und durchgeführt.

Die Teilnahme an den Cheerleading-Landesmeisterschaften wäre für die „Flying Angelz“ ein großer Traum. 

Die Trainingszeiten sind montags von 18.00 bis 20.00 Uhr und freitags von 16.00 bis 18.00 Uhr in der Turnhalle der Grundschule St. Peter, Karolingerstr. 63 in Andernach. Interessierte sind herzlich willkommen und können gerne zum Schnuppern vorbei kommen. 

Aufgrund der aktuell geltenden Corona-Verordnung in Rheinland-Pfalz müssen alle Jugendlichen ab 12 Jahren und drei Monaten, die nicht geimpft oder genesen sind, einen tagesaktuellen negativen Testnachweis (offizielle Testeinrichtung) vorlegen. Schul- und Selbsttests sind leider nicht zulässig. Während des Trainings ist durchgehend eine Maske zu tragen.

 

Andernacher Judoka zeigen bei der Prüfung gute bis sehr gute Leistungen

Kurz vor dem Jahresende legten die TBA-Judoka nach längerer Vorbereitungszeit die nächst höhere Gürtelprüfung ab. Trotz Corona und damit schwierigen Voraussetzungen in der Vorbereitungszeit, übten die Teilnehmer sehr fleißig und immer unter Beachtung der aktuellen Hygieneregeln.

Alle Teilnehmer waren bemüht, mit möglichst nur einem festen Partner, das Programm zu üben. Nach zwei Lockdowns waren die Schüler und Lehrer sehr bestrebt, das Prüfungsziel zu erreichen. In kleinen Gruppen wurde intensiv gearbeitet und durch den Einsatz von erfahrenen Helfern, konnten die Techniken altersgerecht vermittelt werden.

Die Judo-Abteilung des TBA gratulierte herzlich zu den bestandenen Prüfungen. Ob die neuen Techniken bereits im Wettkampf angewendet werden können wird sich hoffentlich bald zeigen.

Die Prüfung bestanden haben:  Benedikt Salzmann und Nico Mathias (weiß-gelb) ; Ferdinand Busch, Franek Galant, Damian Lange, Alexander Miller, Lukas Morgen, Clemens Zenker, Charlotte Aepfelbach (gelb-orange) ; Antonia Gärtner und Clara Hanna (grün) ; Maximilian Schwarz, Max Köllner und die Brüder Daniel, Domenic, Kevin und Alexander Bogdanov (blau)