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Erfolgreiches Wochenende für Andernacher TBA-Judoka

Max Köllner zeigt sein Können im Bodenkampf

Am vergangenen Wochenende, am 25. und 26. April 2026, fand in Worms das Nibelungenturnier für Judoka aller Altersklassen statt. Dieses Turnier gilt als bedeutender Wettkampf für erfahrene Wettkämpfer. Der Turner-Bund 1867 e.V. Andernach nahm mit einer Auswahl von zehn Judoka teil.

Am Samstag begannen die jüngsten Teilnehmer. In der Altersklasse U13 gingen Dominik Engel und Christian Hanna an den Start.

Dominik Engel startete in der Gewichtsklasse -31kg im Leichtgewicht, Christian Hanna in der Gewichtsklasse -40kg im Mittelgewicht. Für beide ging es vor allem darum, erstmals über den Tellerrand des Landesverbands Rheinland hinaus, wertvolle Wettkampferfahrungen zu sammeln.

Christian Hanna eröffnete den Wettkampf und traf bereits im ersten Kampf der Hauptrunde auf den späteren Sieger seiner Gewichtsklasse. Nach einer kurzen Unaufmerksamkeit nutzte sein Gegner die Situation und entschied den ersten Kampf mit einer starken Hüfttechnik frühzeitig für sich.

Anschließend bestritt Dominik Engel seinen ersten Kampf. Hoch motiviert präsentierte er sich kämpferisch und ausdauernd. Über weite Strecken lieferte er seinem starken Gegner einen ausgeglichenen Kampf. Kurz vor Ablauf der Kampfzeit musste er sich jedoch geschlagen geben, da sein Kontrahent im Bodenkampf punkten konnte.

Beide Athleten traten daraufhin in der Trostrunde an. In ihren weiteren Kämpfen zeigten Dominik und Christian großen Einsatz und lieferten ihren Gegnern über lange Zeit Paroli. Dennoch schieden beide aus, da ihre Gegner in den entscheidenden Situationen einfach stärker waren.

In der nächsten Altersklasse U15 ging mit Ivan Bilyi der letzte Andernacher Judoka am ersten Kampftag auf die Matte. In der Gewichtsklasse -60kg traf er auf deutlich größere Gegner. Als erfahrener Kämpfer präsentierte er sich in guter Form, aber am Ende fehlte gegen die starke Konkurrenz die Durchsetzungskraft, um sich in den entscheidenden Momenten in die optimale Position zu bringen und den Kampf für sich zu entscheiden.

Insgesamt zeigte sich der Jugendtrainer, Lukas Gärtner, mit den Leistungen zufrieden. Die gewonnenen Erkenntnisse aus dem Turnier ermöglichen es nun, das Training gezielt abzustimmen und die Athleten auf die Rheinlandmeisterschaft vorzubereiten .

Am Sonntag ging dann zuerst die A- Jugend auf die Matte. Franek Galant, Lev Onopriyenko und Clemens Zenker haben schon viel Wettkampferfahrung gesammelt, aber in der aktuellen Altersklasse werden die Karten neu gemischt.

Franek begann sehr stark und kämpfte lange Zeit sehr ausgeglichen. Wegen einer Trainingspause durch Verletzung, fehlte am Ende die Kraft, um sich entscheidend durchzusetzen. Clemens führte im ersten Kampf und konnte seinen Gegner im Haltegriff festhalten. Nur wenige Sekunden fehlten zum Sieg. Eine Unaufmerksamkeit reichte dann jedoch, um noch entscheidend gekontert zu werden. Auch im nächsten Kampf führte ein leichter Fehler, unnötigerweise, zum Aus. Beide Judoka haben erkannt, dass sie sich auf einem guten Weg befinden und sich im Training noch weiterentwickeln müssen. Lev war von Beginn an angespannt und verkrampft. Obwohl er nicht chancenlos war, konnte er sich nicht absetzen und verlor denkbar knapp. In der nächsten Begegnung wurde es besser und ein Sieg rückte in greifbare Nähe.

Danach begannen die Frauen. Mit Charlotte Aepfelbach, Antonia Gärtner und Clara Hanna gingen drei erfolgreiche Judoka an den Start. Alle drei sind bei den U 21 Turnieren führend, aber bei den Frauen gibt es höhere Anforderungen und ein stärkeres Teilnehmerfeld. Charlotte konnte den Ausgang lange offenhalten, bevor eine kleine Verletzung den Ausschlag gab. Im nächsten Kampf, noch nicht ganz erholt, war die Niederlage nicht zu verhindern. Auch Antonia verletzte sich im ersten Kampf an der Schulter und konnte das Turnier, nur unter Schmerzen fortführen und nicht mehr gewinnen. Die Bronzemedaille war ein kleiner Trost. Clara hatte ebenfalls eine sehr starke Kontrahentin, die ihr keine Chance ließ. Die optische und körperliche Überlegenheit war in beiden Kämpfen eindeutig. Erleichtert konnte sie sich über die Silbermedaille freuen.

Bei den Männern ging zum Schluss Max Köllner auf die Matte. Körperlich gut austrainiert startete er ebenfalls erstmals bei den Männern. Die erfolgreichen Kämpfe aus der Jugend liegen bereits mehrere Jahre zurück, aber die Einstellung stimmte und der Ehrgeiz war sofort wieder da. Im ersten Kampf musste Max die härtere Gangart spüren. Ein blitzschneller Angriff führte schnell zur Niederlage. Hoch motiviert ging es dann aber immer besser weiter. Im Standkampf noch nicht sicher, ging es dann schnell in den Bodenkampf und hier konnte Max seine ganze Stärke zeigen. Mit unterschiedlichen Haltegriffen und einer Würgetechnik beendete er alle Kämpfe vorzeitig. Die hoch verdiente Bronzemedaille ist genügend Motivation für die kommenden Turniere.

Foto: v.l.n.r., stehend: Clemens Zenker, Clara Hanna, Max Köllner, Antonia Gärtner, Charlotte Aepfelbach
knieend: Franek Galant, Christian Hanna, Dominik Engel und Ivan Bilyi

Judo-Anfänger Kurs für Mädchen und Jungen

Die Judo-Abteilung des Turner-Bundes 1867 e. V. Andernach bietet für Kinder ab 8 Jahren einen Judo-Schnupperkurs an.

Der Kurs beginnt am Mittwoch, 06. Mai 2026 und beläuft sich auf 6 Kursstunden.

Hier werden die ersten Grundkenntnisse des Judo erlernt. Judo eignet sich für jedes Alter und gleichermaßen für Mädchen und Jungen. Im Rahmenlehrplan der Schulen soll Judo als „Ringen und Raufen“ vermittelt werden. Neben der notwendigen Disziplin wird im TBA ganz besonders auf die Vermittlung der Judowerte geachtet.

Am Ende des Kurses findet eine kleine Prüfung statt, mit der Möglichkeit, nach dem Kurs im Rahmen einer Vereinsmitgliedschaft in den festen Gruppen (Training montags und/oder freitags) weiter zu trainieren.

Weitere Informationen und Anmeldungen sind über die Geschäftsstelle des
Turner-Bundes 1867 e.V. Andernach unter der Telefonnummer 0 26 32/4 62 63 oder
info@tb-andernach.info möglich.

Furioses Comeback der Nachwuchsturner

Andernach. Nach einer mehrjährigen Pause im wettkampforientierten Jugendbereich meldet sich der Turner-Bund Andernach (TBA) eindrucksvoll zurück. Bei den diesjährigen Gaueinzelmeisterschaften des Turngau Rhein-Ahr-Nette bewies die neu formierte Abordnung, dass mit dem Andernacher Turnnachwuchs wieder zu rechnen ist.

Mit einer Bilanz, die sich sehen lassen kann, kehrten die jungen Athleten in die Bäckerjungenstadt zurück: In fast jeder Altersklasse, in der der TBA antrat, sicherte sich der Verein einen Platz auf dem Siegertreppchen.

Die Ergebnisse im Überblick:

  • Altersklasse 14/15: Hier krönte sich Tim Schuh  zum Gaumeister (1. Platz).

  • Altersklasse 12/13:Hier demonstrierten die Andernacher eine geschlossene Mannschaftsleistung und belegten fast das komplette Podium: Daniel Schmittgen sicherte sich den 2. Platz, dicht gefolgt von Ole Schulz auf dem 3. Platz und Felix Hartzmann auf einem starken 4. Platz.

  • Altersklasse 10/11: Auch bei den jüngeren Turnern gab es Grund zum Jubeln: Marc Schuh erkämpfte sich einen hervorragenden 3. Platz.

Qualifikation für die Verbandsmeisterschaften

Der Erfolg wiegt doppelt schwer: Durch die Platzierungen auf dem Treppchen haben sich die Turner direkt für die anstehenden Verbandsmeisterschaften des Turnverbandes Mittelrhein (TVM) qualifiziert. Für den Verein ist dies ein bedeutender Meilenstein in der Nachwuchsarbeit.

„Wir freuen uns sehr, nach so langer Zeit wieder so erfolgreiche Turner in der Jugend zu haben“, resümiert das Trainerteam stolz. Der Fleiß der letzten Monate im Training habe sich ausgezahlt und die Motivation für kommende Aufgaben sei nun größer denn je.

Ausblick auf den Herbst

Die Einzelerfolge bilden jedoch nur den Auftakt für ein ereignisreiches Turnjahr. Das nächste große Ziel steht bereits fest: Die Gau-Mannschaftsmeisterschaften im Herbst. Nach der gezeigten Leistungsdichte plant der Turner-Bund Andernach, dort mit zwei bis drei schlagkräftigen Mannschaften an den Start zu gehen, um auch im Team-Wettbewerb ganz vorn mitzumischen.

 

Jugendzeltlager 2026

 

Turner-Bund 1867 e.V. Andernach | Jugendzeltlager 2026Bildnachweis: TBA

Jugendzeltlager 2026 – 26.07.-01.08.2026 in Philippsheim an der Kyll (für Kinder ab 9 Jahren)

Wir laden euch ein, mit uns 6 Tage Natur pur, Abenteuer, Spiel & Spaß, baden im Bach, Lagerfeuerromantik und viele weitere spannende Aktionen zu erleben.

Alle Informationen zur Teilnahme findet ihr im Event: Jugendzeltlager 2026.

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Schreibt uns eine Mail an it@tb-andernach.de

Haben Sie Fragen zum Zeltlager?

zeltlager@tb-andernach.de

Andernacher Judoka nehmen am Randori-Turnier in Remagen teil

Am Sonntag, den 15. März 2026, fand in Remagen das diesjährige Randori-Turnier im Judo statt. Die Judoka des Turner-Bundes 1867 e.V. Andernach starteten in den Altersklassen U11 und U13 in die diesjährige Wettkampfsaison.

Die „Randori“- Form ist sowohl für die Anfänger als auch für die erfahreneren jungen Wettkämpfer sehr geeignet.

Im Randori-Turnier konnten sich die Judoka innerhalb einer vorgegebenen Zeit von 2,5 Stunden unter dem gesamten Teilnehmerfeld selbstständig ihre Gegner aussuchen. Nachdem sie dann an der Anmeldung ihrer Kampfpaarung registriert haben, mussten sie sich nur noch eine der sechs zur Verfügung stehenden Kampfflächen aussuchen und auf ihren Kampf warten.

Nach zwei Minuten Kampfzeit war die jeweilige Runde beendet. In dieser Turnierform gab es keine Bewertung der Kampfbeobachter. Lediglich die ein oder andere Unterstützung kam von den jeweiligen Trainern und Betreuern nach abgeschlossenen Kämpfen außerhalb von der Matte.

Der TBA nahm mit insgesamt 10 Judoka teil. Nachdem die offizielle Kampfzeit von 2,5 Stunden erreicht wurde, wurden die Kampfflächen geschlossen und die Urkunden für die Teilnehmer vorbereitet. Es wurde jeder angemeldete Kampf gezählt. Insgesamt wurden in der offiziellen Zeit 250 Randoris / Kämpfe bestritten. An diesem Tag kämpfte jedoch keiner mehr als acht Randoris in den 2,5 Stunden. 

Die Judoka des TBA schnitten wie folgt ab: 6 Randoris wurden von Maximilian Ackermann, Lennja Seul, Sabrina und Darius Colbasiuc bestritten. 7 Randoris bestritten Dominik Engel, Christian Hanna, Simon Rosenzweig, Jonah Kohlhaas und Daniel Vishnewski. 

Hervorzuheben ist, dass die Judoka Jonah und Daniel zu den jüngsten Teilnehmern und Anfängern des Turner-Bundes 1867 e.V. Andernach an diesem Tag gehörten. Mit Mut und guten Angriffen konnten sie bereits wertvolle Erfahrungen sammeln.

Die meisten Begegnungen hatte mit 8 Kämpfen Antonia Galant zu verbuchen. Somit wurde sie Tagessiegerin, innerhalb des Teilnehmerfeldes unserer Judoka.

Insgesamt waren die Betreuer und Trainer, Antonia und Lukas Gärtner sowie Anke Gröber, sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen auf der Matte. Die Inhalte der ersten drei Trainingsmonate wurden von allen Judoka sehr gut umgesetzt und in der Praxis erprobt.

Durch die gezeigten, guten Leistungen können die Trainer weitere Trainingsinhalte planen und erwartungsvoll auf die kommenden Wettkämpfe schauen.

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Probetraining Tänzerische Früherziehung am 19.02.2026

Am 19.02.26 bieten wir von 16.00 bis 16.30 Uhr im Gymnastikraum der Geschwister-Scholl Realschule in Andernach ein Probetraining für Kinder im Alter von 4 bis 6 Jahren an.

Auf spielerische Weise machen die Kleinen Erfahrungen auf sozialer, musikalischer und tänzerischer Ebene. Ausgehend von einem altersgerechten Körpertraining liegen hier die Schwerpunkte in der Persönlichkeitsentwicklung im Umgang mit anderen Kindern, in der Rhythmus-Schulung mit und ohne Musik, in der feinmotorischen Schulung mit und ohne Gerät (Haltungsschulung) sowie in der Entwicklung eigener Kreativität.

Übungsleitung: Karola Kratz