Vor einigen Wochen fanden in der Abteilung Karate des Turner-Bundes 1867 e.V. Andernach die Gürtelprüfungen der Kinder statt. Sechs junge Sportlerinnen und Sportler aus der Kindergruppe haben sich der Prüfung gestellt und diese erfolgreich bestanden.

Bereits viele Monate im Vorfeld bereiteten sich Johanna Kaspari, Jonathan Kaspari, Abdulrahman Tahan, Ben Richter, Nico Reuter sowie Elias Schilberzim im Training mit ihren beiden Trainern Andre Zabbai und Klaus Dingeldein intensiv darauf vor. Für einige war es auch die erste Prüfung überhaupt, weshalb sie zunächst sehr aufgeregt waren. Gerade der Erwerb des ersten Gürtels stellt für die Kinder als erstes Erfolgserlebnis einen besonderen Schritt dar. Sie haben gezeigt, dass sie alle die Grundformen im Karate verstanden haben und umsetzen können. Diese Fähigkeiten wurden durch die Übergabe der Urkunden und die Glückwünsche der Prüfer an die jungen Sportlerinnen und Sportler bestätigt. Trainer Andre Zabbai und Klaus Dingeldein sind stolz. Die Prüfung haben sie alle sehr gut gemeistert! Sie können alle stolz auf sich sein! Beide freuen sich auf die nächsten Trainingsstunden mit den Kindern, um nun auf ihre erlangten Fähigkeiten weiter aufzubauen.

Interesse geweckt? Die Abteilung Karate des Turner-Bund es 1867 e.V. Andernach freut sich immer über neue Sportlerinnen und Sportler. Das Kindertraining (10-14 Jahre) unter der Leitung von Andre Zabbai und Klaus Dingeldein findet findet dienstags, 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr in der Turnhalle der Grundschule St. Martin statt. Das Erwachsenentraining unter der Leitung von Hans-Jürgen Paluch und Claudia Diederich-Paluch findet montags, 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr in der Turnhalle der Grundschule St. Stephan sowie donnerstags, 20:00 Uhr bis 21:30 Uhr in der Turnhalle der Grundschule Hasenfänger statt.

 

 

Kevin holt sich den ersten Platz und den Siegerpokal

Andernach. Die Ehrung der TOP10- Judokas aus dem Judoverband Rheinland ist ein weiterer Höhepunkt in der langen Erfolgsgeschichte der Turner-Bund Judokas.

In Mendig trafen sich die Sportler und Funktionäre des Verbands, um die Besten des Jahres 2019 zu ehren. Um hier ganz oben zu stehen, ist es erforderlich über ein ganzes Wettkampfjahr, möglichst viele Punkte zu sammeln. Dazu gehört neben einer guten Gesundheit, Erfolg und Fleiß, ja sehr viel Fleiß. Fünf der Andernacher Judokas lösten viele Punkte ein. Für Marcel Przybylla reichte es krankheitsbedingt nur zum 32. Platz. Daniel Bogdanov verpasste die Wertung ganz knapp und lag am Ende auf dem undankbaren 13. Platz.

Sein Bruder Domenic hatte es dafür geschafft und belegte einen guten 9. Platz. Sascha Bogdanov startete sehr robust in die neue Altersklasse der U18, war aber nicht die ganze Saison über gesund und so war der 3. Platz mehr als hoch verdient. Den Vogel schoss Kevin Bogdanov bei seinem Debüt ab. Als Linkskämpfer gefürchtet, setzte er sich im Endspurt noch gegen seinen Kontrahenten aus Mendig durch und holte sich den größten Pokal für den Gesamtsieg ab.

Trainer Hans-Peter Büntgen bedankte sich bei allen Judokas für die gezeigten Leistungen und betonte die gute Gemeinschaft in der Trainingsgruppe, ohne die ein solcher Erfolg nicht möglich wäre. Damit wurde ein philosophisches Grundprinzip des Judo beispielhaft umgesetzt: bestmöglicher Einsatz von Geist und Körper. Auch im neuen Jahr werden die Andernacher TBA-Judokas sicher wieder auf Punktejagd gehen.

 

Bild privat: v.l.n.r. Domenic, Sascha und Kevin Bogdanov