Seit August 2018 trainieren die Cheerleader „Flying Angelz“ unter der fachkundigen Leitung von Trainerin Virginie Menzel. 30 Mädchen im Alter von 7-16 Jahren proben zweimal wöchentlich Stunts, Extension, Pyramiden sowie Jumps und das Tumbling (Turnen).

Cheerleading (aus dem Englischen cheer = Beifall und to lead = (an)führen) ist eine Sportart, die sich aus Elementen des Turnens, des Tanzes und der Akrobatik sowie Anfeuerungsrufen zusammensetzt. Zunächst war das Cheerleading ausschließlich zur Anfeuerung eines Sportteams (American Football oder Basketball) sowie zur Animation der anwesenden Zuschauer gedacht. Mittlerweile hat es sich jedoch zu einer eigenständigen wettkampforientierten Sportart entwickelt, die auch vom DOSB (Deutscher Olympischer Sport Bund) als förderungswürdiger Leistungssport anerkannt wurde.

Seit 2019 besteht eine Kooperation mit dem Football-Team der Neuwied Raiders, die seither bei Heimspielen tatkräftig von den „Flying Angelz“ unterstützt werden.

Cheerleading ist ein Teamsport! Natürlich soll Sport in erster Linie Spaß machen, jedoch ist hier auch Teamfähigkeit gefragt. Egal ab welchem Alter, Geschlecht oder Nationalität, man lernt hier miteinander umzugehen. Respekt, Toleranz und Fairplay können nirgendwo besser und effektiver vermittelt werden als im Teamsport. Das Zusammengehörigkeitsgefühl wird nicht nur durch die regelmäßige Teilnahme am Training,  sondern auch dadurch gestärkt, dass man nicht nur für sich selbst, sondern auch für das Team Verantwortung z.B. bei den Stunts übernimmt.

Über das reguläre Training hinaus werden aber auch immer wieder gemeinsame Aktionen, wie das Kartoffelfest im Brohltal oder gemeinsames Frühstück im Turnerheim sowie Besuche bei Trainingscamps der „Wildcats“ Leverkusen oder der „Blue Birds“ Niederkassel, durchgeführt.

Zusätzlich wird das Wir-Gefühl auch durch die neue Uniform gefördert, die jedoch leider bislang aufgrund der eingeschränkten Aktivitäten noch nicht der Öffentlichkeit präsentiert werden konnte.

Mit Beginn der Corona-Pandemie wurden die Auftritte und Aktionen der „Flying Angelz“ leider komplett  herunter gefahren. Damit sich das Team aber trotz allem fit halten kann, hat Trainerin Virginie Menzel einen Trainingsplan entworfen, der von allen Cheerleadern auch zuhause durchgeführt werden kann. Zusätzlich findet zweimal wöchentlich online Training statt, damit der Teamgeist trotz der schwierigen Lage weiter gefördert wird. Trainerin Virginie Menzel und das Team der „Flying Angelz“ freuen sich immer über Zuwachs. 

Nur Fliegen ist schöner!

Im Jahr 1959 wurde das erste Trampolin in Andernach von Franz Genn angeschafft. In den folgenden Jahren feierten die Trampolin-Turner  große Erfolge bis hin zur Süd-Westdeutschen Meisterschaft. Mitte der 80er bis in die 90er Jahre erlebten die Trampoliner mit Melanie Muscheid und Andreas Piske einen wahren Höhenflug. 8 Rheinland-Pfalz Meistertitel und einen 3. Platz von Melanie Muscheid bei den Deutschen Jugend Mannschaftsmeisterschaft in Niederbieber.

Aber auch heute turnen die Trampoliner des TBA immer noch auf Landesebene. Neben dem Wettkampfsport steht aber vor allem der Breitensport im Vordergrund. Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene haben einfach nur Spaß bei dieser herrlichen Sportart.

Leider wurden auch die Trampolin-Turner erbarmungslos von der Pandemie getroffen. Aufgrund der aktuell schwierigen Lage fehlt es dem einen oder anderen seither an der nötigen Motivation.  Deshalb hat die Wettkampfgruppe Anfang des Jahres überlegt, alle zwei Wochen ein Online Training anzubieten um sich weiterhin fit zu halten.  Mit Erfolg!

Die Trampoliner haben dabei viel Spaß und freuen sich, so auch ihre Mannschaftskollegen/innen immer  mal wieder zu sehen. Trotz alledem wünschen wir uns alle etwas Normalität zurück und hoffen, dass man in absehbarer Zeit wieder gemeinsam, auch in der Halle, Sport treiben kann.

Wir grüßen auf diesem Wege alle Trampoliner ( Groß und Klein ) und freuen uns schon jetzt auf ein zahlreiches Wiedersehen, sobald das Training wieder aufgenommen werden darf.

Die Badminton-Abteilung des TBA mit über 100 Mitgliedern ist sehr vielseitig und bietet von Hobbyspielern bis zu ambitionierten Wettkampfspielern, von kleinen Anfängern bis hin zu familiären Erwachsenengruppen, ein passendes Angebot.

Der TBA ist derzeit mit 4 Teams von der Bezirksklasse bis hin zur Regionalliga vertreten. Hinzu kommen Jugend- und Schülermannschaften, die regelmäßig an den Minimannschaftsrunden im Landesverband Rheinland teilnehmen. Für viele Spitzenspieler des  Vereins, sowohl im Senioren- als auch im Jugendbereich, bietet sich zusätzlich der Weg zu mehreren Ranglistenturnieren bis hin zu Deutschen Meisterschaften.

Trotz allem steht bei uns der Spaß und Zusammenhalt an erster Stelle! So gehören neben zahlreichen besten Freundschaften auch das jährlich stattfindende Pfingstturnier in Luxemburg und die große Weihnachtsfeier zu den festen Aktivitäten eines jeden  Badmintonspielers des TBA.

Ein besonderes Highlight stellt vor allem aber das eigene, jährliche Turnier, der Andernacher Bier-Cup, dar. Dieser erfreut sich auch über die Ländergrenzen hinweg,  allergrößter Beliebtheit.

Badminton – die schnellste Ballsportart der Welt. Im Profibereich erreicht der Federball Spitzengeschwindigkeiten von über 400 km/h. Davon können andere Sportarten nur träumen. Zum Vergleich andere Rekorde: Tennis 263 km/h, Squash 282 km/h, Golf 339 km/h.

Um für diese anspruchsvolle und technisch wunderschöne Sportart gerüstet zu werden, bietet der Turner-Bund 1867 e.V. Andernach schon für Kinder- und Jugendspieler an drei Tagen in der Woche Training an.  Hauptverantwortlich für die regelmäßigen Teilnahmen auch an überregionalen Turnieren unserer Jugend-Athleten ist Trainer Michael Nonn, der auch selber für den TBA in der Regionalliga aufschlägt.

Auch während der Pandemie-Zeit bietet Michael Nonn sowohl für unsere jüngeren als auch für unsere  erwachsenen Spieler regelmäßig Online Trainings an, wobei auch von einer guten Verbindung zum Landesstützpunkt profitiert wird.

Für alle, die sich selbst nicht mehr zur Jugend zählen und ein eher nicht wettkampforientiertes Hobby suchen, empfiehlt sich unsere Hobbygruppe, die einmal wöchentlich trainiert.

Seit mehr als 50 Jahren gehört die Judo- Abteilung zu den erfolgreichsten Vereinen des Judo- Verbandes Rheinland. Die Erfolgsgeschichte begann 1967, als der Gründer Dietmar Gierth die ersten Interessierten in der Grundschule St. Peter zusammenrief. Schnell fanden sich immer mehr Begeisterte und trainierten ihren Körper und Geist mit der Kampfkunst Judo, was übersetzt der „sanfte Weg“ bedeutet. Im Trainingsalltag aber ist Judo ein Sport, der hohe Disziplin, hartes Training und einen starken Willen abverlangt. Als Individualsport bekannt, ist jeder selbst, zumindest zum größten Teil, für seinen Erfolg/Misserfolg verantwortlich. Erst nach einer mehrjährigen Grundausbildung zeigt sich, ob sie/er für den  Wettkampf geeignet ist. Und hier trennt sich dann die Spreu vom Weizen. Aber auch als Breitensportler gibt es neben dem Wettkampf Möglichkeiten Judo zu trainieren. Ob in Kata, als Kampfrichter oder neuerdings in Taiso  – Judo kann sehr vielfältig sein.

Seit 1964 ist Judo olympische Disziplin. Damals begann das erste Turnier in dem Heimatland Japan. 2021, nach 57 Jahren, trifft sich die Judowelt wieder in Tokio.

Schon von Beginn an wurde in der Abteilung des TBA der Fokus auf den Wettkampf gelegt. Und so waren bzw. sind alle Trainer(innen) selbst erfolgreiche Wettkämpfer(innen) gewesen und haben sich gleichzeitig zum Trainer(in) ausbilden lassen. Damit war der Grundstein für eine sehr hohe Anzahl an gewonnenen Einzel- und Mannschaftstiteln gelegt. Viele Andernacher Judoka kämpften aktiv in der 1. und 2. Bundesliga.

Die deutschen Meister im Judo, Kerstin Doetsch und Achim Riegert, begannen ihre sportliche Karriere in Andernach und waren lange Zeit sehr erfolgreich. In allen Altersklassen tragen die Judoka des Turner-Bundes 1867 e.V. Andernach zum Erfolg des Vereins bei und stellen seit vielen Jahren auch regelmäßig Kaderathleten.

Mehr als 30 Judoka legten im Verlauf die Prüfung zum schwarzen Gürtel, dem Meistergrad, ab und sind, wenn auch weit verstreut, dem Judo treu geblieben. Das Motto „Kampf ohne Hass – und dabei stets mit fairen Regeln“ wird traditionell großgeschrieben.

Durch die Schulreform (Ganztagsschule) hat sich der Trend zum Breitensport verstärkt. Das heißt, es gibt immer weniger Schüler, die den langen Weg zum erfolgreichen Kämpfer einschlagen. Und dieser Trend ist leider bundesweit zu beobachten. Nur wenige finanzstarke Vereine, die über ein eigenes Dojo (Trainingsraum) verfügen und ganzjährig trainieren können, sind hier besser aufgestellt. Weniger Wettkämpfer heißt in der Folge auch weniger Trainer,  die ihr Wissen und die eigene Erfahrung weitergeben können!  Ein Teufelskreis.

Im Jahr 2019 hatte der Andernacher Kevin Bogdanov die Rangliste der AK U18 im Judo-Verband gewonnen und war damit bereits im ersten Jahr dieser AK sehr erfolgreich. Zwei weitere Kämpfer landeten unter den ersten zehn Plätzen und waren damit der Beleg für eine gute Nachwuchsarbeit. Und dann kam Corona und das Aus für Training und Wettkampf. Mit hohem Aufwand (Hygienekonzept) und Kosten wurde im vergangenen Sommer ein Restart gewagt. Der dauerte dann leider nur knapp drei Monate. Lukas Gärtner bietet zwischenzeitlich ein kurzweiliges home training an. Diese Trainingsvariante ist mittlerweile weit verbreitet, ersetzen aber nicht das Treffen mit der ganzen Gruppe in der Turnhalle.  Wann mit dem Kontakttraining in der Halle begonnen werden kann ist z. Z. noch völlig offen. Selbst die seit vielen Jahren bewährten Anfängerkurse müssen ruhen und die Wartelisten werden immer länger.

Auch wenn es zahlenmäßig weniger geworden sind. Es gibt sie noch, die Talente und dafür lohnt es sich zu kämpfen. Wer erst einmal mit Judosport infiziert ist – lebt Judo!