Kevin holt sich den ersten Platz und den Siegerpokal

Andernach. Die Ehrung der TOP10- Judokas aus dem Judoverband Rheinland ist ein weiterer Höhepunkt in der langen Erfolgsgeschichte der Turner-Bund Judokas.

In Mendig trafen sich die Sportler und Funktionäre des Verbands, um die Besten des Jahres 2019 zu ehren. Um hier ganz oben zu stehen, ist es erforderlich über ein ganzes Wettkampfjahr, möglichst viele Punkte zu sammeln. Dazu gehört neben einer guten Gesundheit, Erfolg und Fleiß, ja sehr viel Fleiß. Fünf der Andernacher Judokas lösten viele Punkte ein. Für Marcel Przybylla reichte es krankheitsbedingt nur zum 32. Platz. Daniel Bogdanov verpasste die Wertung ganz knapp und lag am Ende auf dem undankbaren 13. Platz.

Sein Bruder Domenic hatte es dafür geschafft und belegte einen guten 9. Platz. Sascha Bogdanov startete sehr robust in die neue Altersklasse der U18, war aber nicht die ganze Saison über gesund und so war der 3. Platz mehr als hoch verdient. Den Vogel schoss Kevin Bogdanov bei seinem Debüt ab. Als Linkskämpfer gefürchtet, setzte er sich im Endspurt noch gegen seinen Kontrahenten aus Mendig durch und holte sich den größten Pokal für den Gesamtsieg ab.

Trainer Hans-Peter Büntgen bedankte sich bei allen Judokas für die gezeigten Leistungen und betonte die gute Gemeinschaft in der Trainingsgruppe, ohne die ein solcher Erfolg nicht möglich wäre. Damit wurde ein philosophisches Grundprinzip des Judo beispielhaft umgesetzt: bestmöglicher Einsatz von Geist und Körper. Auch im neuen Jahr werden die Andernacher TBA-Judokas sicher wieder auf Punktejagd gehen.

 

Bild privat: v.l.n.r. Domenic, Sascha und Kevin Bogdanov

 

Andernach. Nach längerer Vorbereitungszeit stand der abschließende Prüfungstermin für die Gürtelprüfung 2019 fest. In den unterschiedlichen Leistungsstufen werden die technischen Voraussetzungen immer umfangreicher und somit auch der Trainingsaufwand. In vielen gemeinsamen kleinen Gruppen wurde eifrig an der Ausführung geübt und so konnten dann am Ende alle zur Prüfung zugelassenen Judoka das Prüfungsziel erreichen. Durch den Besuch vieler Wettkämpfe hatten die Besten natürlich auch die höchste Punktzahl im Fach Wettkampf. Hier gibt es bereits für die Teilnahme Punkte und ist damit ein guter Ansporn.

Neben vielen guten und sehr guten Ergebnissen konnte Trainer Hans-Peter Büntgen auch wieder zwei besonders gute Prüflinge ehren. Mit der Übergabe eines roten Wettkampfgürtels wurde der Fleiß und das Lernen von Charlotte Aepfelbach und Alexander Bogdanov gewürdigt. Jetzt gilt es, das Erlernte auch im Training und Wettkampf umzusetzen. Die Wettkampfsaison 2020 kann kommen.

 

Urmitz. Am 1. Advent fand die Bezirks-Einzel-Meisterschaft der männlichen und weiblichen U10 und U12 in Urmitz statt. Der Turner-Bund 1867 e.V. Andernach startete mit 9 Judokas an diesem Turnier.

Zunächst begann die Wettkampfklasse U10. Als erstes ging in der Gewichtsklasse bis 28 kg Franek Galant auf die Matte. Es ist seine erste Wettkampfsaison beim TBA und er war dementsprechend noch ein wenig nervös. Doch das legte sich schnell. Er kämpfte konzentriert und zielstrebig bis ins Finale. Auch dort behielt er die Oberhand und konnte sich nach kurzer Zeit den Titel des Bezirks-Einzelmeisters sichern.

In der Gewichtsklasse bis 31 kg wartete Clemens Zenker auf seine Chance. Er hatte an diesem Tag viele starke Kontrahenten. Nach dem unglücklich verlorenen Auftaktkampf kämpfte er sich in die Trostrunde von Kampf zu Kampf weiter nach vorne und konnte am Ende mit einem guten 3. Platz sehr zufrieden sein. Dann kam die Gewichtsklasse bis 37 kg. In dieser Gewichtsklasse standen sich die TBA-Judoka Alexander Miller und Ferdinand Busch im Finale gegenüber. Hier spielte Ferdinand seine ganze Erfahrung aus und wurde Bezirksmeister.

In der Altersklasse U12 konnte sich zuerst Damian Lange in der Gewichtsklasse bis 28 kg den Titel des Bezirks-Einzelmeisters sichern. In der Gewichtsklasse bis 31 kg stand danach Maxim Minich auf der Matte. Schon länger gehört er  zu den Leistungsträgern der Judo-Abteilung. Aber bei seinem Auftaktkampf fand er kein richtiges Mittel gegen seinen Gegner und musste sich überraschend geschlagen geben. Doch Maxim gab nicht auf und zeigte bei den folgenden Kämpfen was er wirklich kann. Er konnte sich am Ende den Titel des Vize-Bezirks-Einzelmeisters sichern. Dann ging der letzte männliche U12 Teilnehmer des TBA, Samuel richert, in der Gewichtsklasse über 46 kg auf die Matte. Auch er verlor seinen Auftaktkampf. Aber nach einer guten Aufholjagd und dem direkten Vergleich aller Kämpfe konnte er sich ebenfalls am Ende Bezirks-Einzelmeister nennen. Die Erfolge kamen nicht unerwartet und so konnte die Trainerin Anke Gröber am Ende mit ihren Schützlingen mehr als zufrieden sein.

Danach starteten die zwei weiblichen Turner-Bund-Judoka der U12 Hazal El und Antonia Gärtner in ihrer Gewichtsklasse. Beide Kämpferinnen zeigten an dem Tag gutes Judo und fanden sich schnell in der Hauptrunde wieder. Nach einem harten und verbissenen Kampf konnte sich Antonia gegen Hazal durchsetzen. Da allerdings beide den Einzug ins Finale verpassten, sicherten sie sich jeweils einen guten 3. Platz.

untere Reihe v.l.n.r.: Maxim Minich; Damian Lange; Franek Galant

obere Reihe v.l.n.r.: Antonia Gärtner; Hazal El; Clemens Zenker; Samuel Richert; Alexander Miller

In der vergangenen Woche fanden in der Abteilung Karate des Turner-Bundes 1867 e.V. Andernach DAN-Prüfungen (Schwarzgurt-Prüfungen) statt. Andre Zabbai, Markus Einig sowie Reiner Masberg haben sich jweils der Prüfung zum 1. DAN (1. Schwarzgurt), 3. DAN (3. Schwarzgurt) sowie 5. DAN (5. Schwarzgurt) gestellt und diese erfolgreich bestanden.

Die Prüfung bestand aus anspruchsvollen Grundschulkombinationen (Kihon) mehreren Katas (Formen) sowie mehreren Formen des Kumite (Freikampf). Darüber hinaus wurde auch Wissen im Bereich der Selbstverteidigung (SV) abverlangt.

Bereits viele Monate im Vorfeld bereiteten sich die Karatekas im Training mindestens zwei Mal pro Woche intensiv darauf vor. Darüber hinaus besuchten Andre Zabbai und Markus Einig eine Kampfrichterfortbildung in Mainz und erhielten die damit verbundene B-Lizenz. Einig legte zudem eine Lehrprobe im Bereich der Selbstverteidigung ab.

Gerade der Erwerb eines DAN-Grades stellt für Andre Zabbai einen besonderen Schritt dar. Mit dem Übergang vom Schüler zum Meister soll der Karateka in der Lage sein, den sportlichen und menschlichen Ansprüchen dieses Meistergrades gerecht zu werden und unter anderem auch das Wissen als Trainer an Schüler qualifiziert weiterzugeben. Bei dem Erwerb höherer DAN-Grade steht zudem bei Markus Einig sowie Reiner Masberg neben den didaktischen Fähigkeiten die stetige Verfeinerung und Verbesserung der technischen Fähigkeiten sowie das Vorbildsein im Vordergrund. Dies wurde durch die Übergabe der Urkunden und Glückwünsche der Prüfungskommission an die Prüflinge bestätigt. Neben den anderen Trainern ist Trainerin Claudia Diederich-Paluch besonders stolz: „Die lange Vorbereitung hat sich ausgezahlt. Auf ihre Prüfungen können sie alle stolz sein.“ Sie freut sich bereits auf die weiteren Trainingsstunden.

Bild v.l.n.r.: Reiner Masberg, Markus Einig, Andre Zabbai

 

Andernach. „Wie würden Sie sich verhalten, wenn Sie plötzlich auf der Straße angegriffen werden?“ Mit dieser Frage und mehr beschäftigten sich die Karatekas des Turner-Bund 1867 e.V. Andernach am 16. November. Wie in den vergangenen Jahren wurde in diesem Jahr erneut ein Bundeszentrallehrgang des Deutschen Budo Kollegiums in Andernach veranstaltet. Rund 30 Karateka fanden zu diesem Anlass den Weg nach Andernach, um dort vier Stunden lang ihre Kenntnisse zu erweitern.

Zusammen mit Michael Weller (4. Dan) sowie Frank Seiwert (3. Dan Karate, Budo Landesbeauftragter Saarland) wurde ein Programm auf die Beine gestellt, bei dem auch die jungen Anfänger etwas lernen konnten.

Nach einem kurzen Aufwärmtraining ging es direkt los.

Die erste Einheit bildete das Programm von Michael Weller. Hierbei ging es besonders um die Selbstverteidigung in alltäglichen Situationen. Eine Vielzahl von Abwehrtechniken wurde in dieser Einheit erörtert und anschließend immer wieder mit wechselnden Partnern realitätsnah geübt, angefangen von einfachem Festhalten der Arme über bedrohliche Situationen wie dem Würgen am Hals bis hin zu Angriffen mit Messer oder Stock. Dabei legte Weller besonderen Wert darauf, dass die Teilnehmer die Techniken verinnerlichen und nachvollziehen können und gab bei den Übungen am Partner wertvolle Tipps und Anregungen – auch zu Variationen der Techniken.

Eine kurze Pause und eine kleine Stärkung – anschließend wieder volle Konzentration und Power beim Kata-Training (Form) mit Frank Seiwert. Als Budo Landesbeauftragter aus dem Saarland zeigte er eine Kata, die vielen der Teilnehmer unbekannt war.

Seiwert lehrte die Kata jedoch ausführlich und Schritt für Schritt, wobei er bei seinen Erläuterungen besonderen Wert auf das richtige Ausführen und das Verständnis der Technik legte. So wurden einige Techniken auch in der Anwendung gezeigt und erklärt.

 

Im Anschluss an den Lehrgang fanden Prüfungen statt: Michael Stüwe und Erol Keskin zum 2. Kyu (blau), Stephan Heinze zum 1. Kyu (braun) sowie Maximilian Orth zum 1. Dan (1. Schwarzgurt) und Frank Seiwert zum 3. Dan (3. Schwarzgurt).

 

Mit vielen neuen Kenntnissen und einem gemütlichen Ausklang des Tages ging der Lehrgang zu Ende.

 

Die Abteilung Karate des Turner-Bund 1867 e.V. Andernach freut sich immer über neue Sportlerinnen und Sportler.

Das Kindertraining (10-14 Jahre) unter der Leitung von Andre Noel Zabbai findet dienstags, 17:30 bis 19 Uhr in der Turnhalle der Grundschule St. Martin statt.

Das Erwachsenentraining unter der Leitung von Hans-Jürgen Paluch und Claudia Diederich-Paluch findet montags, 19:30 bis 21 Uhr in der Turnhalle der Grundschule St. Stephan sowie donnerstags, 20 bis 21:30 Uhr in der Turnhalle der Grundschule Hasenfänger statt.

 

 

Andernach. Auch diesem Jahr fand wieder die Veranstaltung „Sport in MYK“ des Kreises Mayen-Koblenz statt. Rund 130 Gäste hatten sich im Bürgerhaus in Kottenheim versammelt. Im Zuge dieser Veranstaltung wurden Vereine sowie 35 erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler im Kreis Mayen-Koblenz geehrt.

In diesem Jahr wurden auch vier erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler der Abteilung Karate des Turner-Bund 1867 e.V. Andernach für ihre sportlich herausragenden Leistungen auf nationalen und internationalen Meisterschaften geehrt. Nach einer langen und harten Vorbereitung erreichten Jennifer Bahlert, David Kubatzki und Markus Rudolph auf der Weltmeisterschaft in Schwäbisch-Gmünd erste bis dritte Plätze sowie Andre Zabbai auf der Deutsche Meisterschaft den ersten Platz.

So wurden sie für ihre Leistungen von Landrat Dr. Alexander Saftig am Abend im Bürgerhaus Kottenheim mit Urkunden und Pokalen geehrt.

Ab Januar 2020 bietet der Turner-Bund 1867 e. V. Andernach wieder ein ansprechendes Kursprogramm an.

Ausführliche Kursbeschreibungen erhalten Sie unter der Rubrik „Kurs“.

Folgende Kurse haben wir wieder im Programm:

  • Aquarobic (ausgebucht)
  • Bauch Beine Po – Bye bye Problemzonen
  • Cross-Training/Functional Fitness (ausgebucht)
  • Fatburner (wenige Plätze)
  • Fitness ladylike
  • Full body-Intervall-Training (ausgebucht)
  • Judo-Anfänger-Kurs für Kinder ab 7 Jahren
  • Piloxing
  • Tabata – hochintensives Intervalltraining
  • Yoga (wenige Plätze)
  • ZUMBA (wenige Plätze)
  • Strong by ZUMBA® kombiniert Eigengewichts-, Muskelaufbau-, Kardio- und Plyometrietraining (wenige Plätze).

Ihre Anmeldung nimmt die Geschäftsstelle, die Ihnen auch gerne weitere Auskünfte zu den Kursen erteilt, unter Tel. 0 26 32/4 62 63 oder info@tb-andernach.info entgegen.

Am 19. November 2019 fand im Bürgerhaus Kottenheim die Veranstaltung „Sport in MYK“ statt. Landrat Alexander Saftig nahm an diesem Abend diverse Ehrungen herausragender Sportler, Vereine und Persönlichkeiten mit besonderem sportlichem Engagement vor. In diesem Zusammenhang wurde auch Matthias Busenkell für sein außerordentliches Engagement im  Turner-Bund 1867 e.V. Andernach ausgezeichnet.

Im Jahr 1964 wurde er bereits aktives Mitglied im TBA, seit 40 Jahren unterstützt er den Verein als Übungsleiter und Abteilungsleiter Trampolinturnen. Darüber hinaus engagiert er sich seit 1995 auch in der Vorstandsarbeit, erst als sportlicher Leiter und seit 9 Jahren ist er Präsident des Turner-Bundes 1867 e.V. Andernach. Für diesen unermüdlichen und außerordentlichen Einsatz wurde ihm der Sportehrenbrief des Kreises Mayen-Koblenz verliehen.

Wir gratulieren unserem Präsidenten ganz herzlich zu dieser Auszeichnung.

 

Lohn für hartes, regelmäßiges Training eingefahren

Remagen. Als letzte Altersklasse im Wettkampfjahr 2019 starteten die Kämpfer der U15 bei den Rheinland-Einzelmeisterschaften. Nach der guten Vorbereitung mit der Teilnahme am Herbst-Turnier, waren die Andernacher bestens gerüstet und gingen vielversprechend auf die Matte.

Max Köllner stand als Rheinlandmeister der U12 hier als Debütant nicht unter Druck und konnte befreit kämpfen um erst einmal Erfahrung zu sammeln. Das gelang dann auch auf Anhieb so gut, dass er am Ende den Silberrang belegte. Auch Mats Schwickert kämpfte ein gutes Turnier und stand nicht unerwartet im kleinen Finale. Hier fehlte dann nur eine Kleinigkeit zum Gewinn der Bronzemedaille. Maximilian Schwarz hatte eine starke Gruppe zugelost bekommen und konnte sich nicht entscheidend behaupten.

Nach den Jungs kamen die jungen Damen zum Start. Für Charlotte Aepfelbach war es eine gute Erfahrung am Wettkampf zu schnuppern und als Lohn gab es eine schöne Silbermedaille. Nach vielen erfolgreichen Turnieren ging dann Laura Schruhl auf die Matte. Trotz konditionellem Rückstand gelang es Laura voll konzentriert die ersten Kämpfe zu gewinnen. Damit war der Grundstein für den Titel als Rheinlandmeisterin gelegt. Mit der Goldmedaille bleibt das Rennen in der Rangliste völlig offen. Damit stellen die Andernacher Turner-Bund Judokas wieder Rheinlandmeister in allen Altersklassen und gehören zu den stärksten Vereinen im Verband

Bild: Max Köllner, Charlotte Aepfelbach, es fehlt Laura Schruhl

 

Schöne Erfolge beim internationalen Herbst-Turnier

Urmitz. Bei dem diesjährigen Herbst-Turnier waren Kämpferinnen und Kämpfer aus fünf Bundesländern und drei Nationen am Start. Damit war das Turnier hochklassig besetzt und es gab viele spannende Begegnungen zu sehen. Wie immer waren auch die Sportler des TBA dabei und zeigten sehr guten Kampfgeist.

In der Altersklasse U12 konnte sich leider nur Samuel Richert auf das Podium vorarbeiten. Für die anderen Kämpfer war es eine gute Möglichkeit, wertvolle Erfahrung zu sammeln. Erwähnenswert sind hier die drei Blitzsiege von Maxim Minich, bevor dann das Aus kam.

Für die Altersklasse U15 sah es schon deutlich besser aus. Neben dem Turnier ging es hier um die gezielte Vorbereitung auf die Rheinland-Einzelmeisterschaft im November. Trotz der starken Konkurrenz wurden viele Kämpfe erfolgreich beendet und am Ende konnten sich Maximilian Schwarz und Anas Yassin über einen 7. Platz freuen. Mats Schwickert verlor den Kampf um Bronze knapp und wurde fünfter. Max Köllner zeigte seinen großen Willen und holte sich nach starken Kämpfen die verdiente Bronzemedaille. Bei den jungen Damen hatte Laura Schruhl einen guten Tag und zeigte schönes Judo. Nur das Finale verlor sie und sicherte sich damit Silber.

Dann gingen die Kämpfer der Altersklasse U18 an den Start. Hier merkte man sofort, dass es heute nicht einfach werden würde. Alle Klassen waren stark besetzt und so ging es darum, ruhig und konzentriert in den Wettkampf zu starten. Und das gelang furios. Sascha Bogdanov ließ seinem langjährigen Kontrahenten Patrice Budka keine Chance und siegte mit tiefen Schulterwürfen, sehr zur Freude seines Trainers Hans-Peter Büntgen. Auch die weiteren Gegner konnten ihn auf dem Weg ins Finale nicht aufhalten. Im Finale lag Sascha bereits in Führung bevor er sich im Bodenkampf mit einer Würgetechnik überraschen ließ. Die Silbermedaille war hochverdient und ist Motivation für das harte Training. Seine Brüder Daniel und Domenic hatten ebenfalls starke Gegner und belohnten sich mit jeweils einem guten zweiten Platz. Sollte Domenic es schaffen, seine Schnelligkeit zu verbessern, kann er den Sprung ganz nach oben bald erreichen. Kevin Bogdanov hatte als Linkskämpfer keine große Mühe mit seinen Gegnern und sicherte sich souverän die Goldmedaille. Auch Marcel Przybylla hatte einen guten Tag erwischt und zeigte sich nach überstandener Krankheit in guter Form. Mit Kraft und guter Technik wusste er zu überzeugen und belegte am Ende eine starken 3. Platz und Bronze.

knieend v.l.n.r.: Samuel Richert, Max Köllner, Daniel Bogdanov

stehend v.l.n.r.: Kevin Bogdanov, Sascha Bogdanov, Domenic Bogdanov, Marcel Przybylla