Andernacher Judoka kämpften um Safari-Abzeichen des DJB
Am Sonntag, den 31. August 2025, fand für neun Andernacher Judoka die Judo-Safari beim SV Urmitz
statt. Die jüngsten Judoka des Turner-Bundes 1867 e.V. Andernach konnten hierbei erstmals ihre im
Training erlangten Fähigkeiten vor den kommenden Wettkämpfen im September testen. In
verschiedenen Disziplinen konnten die begehrten Safari-Abzeichen des Deutschen Judobundes (DJB)
erkämpft werden. Dem SV Urmitz gilt ein besonderer Dank für die hervorragende Organisation der
Veranstaltung.
Bei der Veranstaltung traten die Andernacher Judoka gegen Teilnehmer aus Urmitz und der Region um
Koblenz an. Der Wettbewerb fand auf der Judomatte, dem Sportplatz, einem Safari-Parcours und in
einem kreativen Bereich statt. Für sechs Andernacher Judoka war es die erste Teilnahme an einer Judo-
Safari oder einem Wettkampf.
Nach einem gemeinsamen Aufwärmen wurde der Wettbewerb mit dem Judoturnier begonnen. Im
Judoturnier wurden immer mindestens zwei Kämpfe gegen gleichaltrige und gleichschwere Judoka
bestritten. Eine möglichst hohe Punktzahl zu erreichen war das Ziel. Für jeden gewonnenen Kampf
wurden 25 Punkte vergeben.
Ein weiterer Teil des Wettbewerbs war ein anspruchsvoller Safari-Parcours, in dem die Judoka einen
möglichst kurze Durchlauf- Zeit erzielen mussten, um zusätzliche 25 Punkte zu erhalten.
Im kreativen Teil des Wettbewerbs sollten die Judoka ihre persönlichen Erfahrungen zur Judo-
Wertevorstellung, „Hilfsbereitschaft“, des DJB, anhand von einer Zeichnung oder einem Berichten
darstellen. Die kreativsten Ergebnisse wurden mit bis zu 50 Punkten belohnt.
Es konnte bei einem Känguru-Weitsprung aus der tiefen Hocke und dem Melonen-Ballwerfen jeweils
maximal 25 weitere Punkte gesammelt werden.
Maximilian Ackermann zeigte bei seiner ersten Judo-Safari sehr starke Leistungen und gewann im
Judoturnier souverän durch starke Fußtechniken. Er erzielte am Ende eine Punktzahl von 162 Punkten,
was ihm das Abzeichen des blauen Adlers einbrachte.
Dominik Engel kämpfte in einem starken Teilnehmerfeld im Judoturnier. Dominik gewannen einen
seiner Kämpfe durch sein starkes Durchhaltevermögen. Dominik erhielt nach allen Wettbewerben
ebenso das Abzeichen des blauen Adlers mit insgesamt 173 Punkten und damit das drittbeste Ergebnis
der Andernacher Judoka.
Die Brüder Christian und Karas Hanna konnten durch ihre Wettkampferfahrung und als erfahrenere
Judoka sich im Judoturnier durch zahlreiche Siege und einem sehr guten Technikpool behaupten.
Christian erzielte insgesamt mit 131 Punkten das Abzeichen der grünen Schlange. Karas erreichte mit
234 Punkten das höchste Abzeichen im Wettbewerb und beste Ergebnis der Andernacher Judoka, mit
dem schwarzen Panther.
Sophie Kuth zeigte Stärke und Mut, indem sie lange Zeit gegen erfahrene Gegnerin kämpfte. Mit der
höchsten Punktzahl von 50 Punkten im kreativen Wettbewerb und sehr entschlossener Leistung
sicherte sich Sophie insgesamt 109 Punkten und damit das rote Fuchsabzeichen.
Anika Miller zeigte im Judoturnier mit ihrem Durchhaltevermögen als auch im kreativen Wettbewerb
ihre beste Leistung. Mit 122 Punkten erhielt sie das grüne Schlangenabzeichen.
Die Geschwister Henri und Louise Nziki mussten sich im Judoturnier gegen mitunter sehr erfahrene
Gegner in ihrer Gruppe geschlagen geben. Trotzdem zeigten beide kontinuierliche Verbesserungen und
gewannen beide mindestens einen Kampf. Mit 83 Punkten für Henri und 85 Punkten für Louise
erhielten beide das Abzeichen des roten Fuchses.
Simon Rosenzweig zeigte sehr starke Leistungen im Judoturnier. Simon hat mit vier Kämpfe in Folge
sehr viele Punkten für sich gewinnen können. Im Melonen-Ballwerfen und Safari-Parcours sicherte er
sich ebenso die Höchstpunktzahl. Simon sicherte sich das zweitbeste Ergebnis, mit insgesamt 199
Punkten, für die Andernacher Judoka und damit das Abzeichen des braunen Bären.
Alle Judo-Safari Teilnehmer hatten sehr viel Spaß und freuen sich bereits auf das nächste Mal im
kommenden Jahr.
Bild v. l. n. r. : Obere Reihe: Sophie Kuth, Simon Rosenzweig, Karas Hanna und Henri Nziki
Untere Reihe: Christian Hanna, Anika Miller, Luise Nziki, Maximilian Ackermann und Dominik Engel.

