Turner-Bund Judokas zeigen starke Leistung

Max Köllner verteidigt Rheinlandmeistertitel auch in 2018

Urmitz. 2 mal Gold, 2 mal Silber und 2 mal Bronze war die gute Bilanz der Andernacher Judokas. Damit sind sie bei den Jungen im Rheinland 2018 der stärkste Verein in der AK U12. Gleich in seinem ersten Turnier belegte Samuel Richert einen guten 2. Platz und wurde für seinen Trainingsfleiss belohnt. Auch Anas Yassin hatte einen guten Tag erwischt. In der Vorrunde zeigte er schöne Techniken und stand bald im Halbfinale. Hier kämpfte er lange mit, unterlag aber am Ende seinem stärkeren Gegner. Am Ende war der undankbare 5. Platz hoch verdient. Jean-Luca Sobe hatte eine starke Gewichtsklasse und verlor bereits in der Vorrunde deutlich. Da lief es bei Maxim Minich schon besser. Mit starken Kontertechniken setzte er sich im Standkampf durch und stand schon bald im Finale. Nach hektischem Beginn war der Kampf lange offen, am Ende siegte Maxim dank besserer Kondition und wurde erstmals Rheinlandmeister. Jakob Nonn spielte seine größere Erfahrung aus und zeigte schöne Angriffstechniken. Die noch fehlende Kraft glich er durch starke Hüftwürfe aus. Im kleinen Finale war er hoch konzentriert und sicherte sich die Bronzemedaille. Max Köllner war der letzte Andernacher Judoka. Er wollte unbedingt seinen Titel vom Vorjahr verteidigen und ging hoch motiviert in seine Begegnungen. Mit einer starken Kontertechnik beendete er seinen ersten Kampf deutlich. In den weiteren Kämpfen überraschte er seine Gegner und fixierte sie dann mit starken Haltegriffen. Auch das Finale beendete Max mit einem sicheren Haltegriff. Damit hatte er seine Goldmedaille verteidigt und zudem alle Kämpfe vorzeitig gewonnen. Im Anschluss gingen die Mädchen auf die Matte. Mit Sophia Kulm und Antonia Gärtner waren nur 2 Kämpferinnen des TBA angereist. Sie haben beide schon mehrmals gekämpft und verfügen über entsprechende Erfahrung. Sophia begann gut und gewann ihren ersten Kampf sicher. Nach einer Niederlage und einem weiteren Sieg belegte sie am Ende Platz 3 und erhielt die Bronzemedaille. Antonia Gärtner begann gut und lag lange Zeit in Führung. Eine kleine Unaufmerksamkeit reichte der Kontrahentin dann zum Sieg. Nach der ersten Enttäuschung gab es als Lohn die Silbermedaille.

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