Judokas bei der Plüschtierolympiade

Die jungen Andernacher TBA-Judokas sind wieder sehr erfolgreich

Viermal Gold bei der Plüschtierolympiade

Ende September startete der Turner-Bund 1867 e.V. Andernach mit 15 Judokas auf der Plüschtierolympiade der U10 und U12 in Koblenz.

In der Altersklasse U10 starteten Antonia Gärtner, Nayla Fadel und Jean-Luca Sobe. Antonia hatte an diesem Tag keinen so guten Start erwischt. Den ersten Kampf verlor sie nur durch Unachtsamkeit. Danach aber wurde sie von Kampf zu Kampf stärker. Am Ende konnte sie sich über einen guten 3. Platz freuen.

Nayla machte es schon besser. Ihr erster Kampf dauerte gerade mal 6 Sekunden, bevor sie als Siegerin die Matte wieder verließ. Auch die nachfolgenden Kämpfe gewann sie souverän. Somit war ihr der 1. Platz nicht  mehr zu nehmen.

Bei seinem ersten Kampf konnte Jean-Luca noch nicht die magische Zahl von 6 Sekunden unterbieten. Dann aber im Finale gab er noch mal alles und er sollte dafür belohnt werden. Mit einem explosionsartigem O-goshi (Großer Hüftwurf) gewann er in gerade mal 5 Sekunden das Finale. Damit ging der 1. Platz an Jean-Luca.

In der U12 machte Sophia Kulm den Anfang. Deutlich nervös ging sie auf die Matte. Doch nach den anfänglichen Problemen konnte sie sich steigern und am Ende über einen verdienten 2. Platz freuen.

Für Clara Hanna war es wohl nicht der beste Tag. Sie fand gegen ihre meist erfahreneren Gegnerinnen nie das richtige Mittel. Trotz all ihrer Bemühungen reichte es nicht für einen Sieg.

Anders lief es für Max Köllner. Es schien so, dass es für ihn keine sonderlich große Herausforderung an diesem Wettkampftag geben sollte. Er marschierte Kampf für Kampf durch und sicherte sich unangefochten den 1. Platz. Auch für Lukas Lang sah es zunächst nach einem Durchmarsch aus. Erst im Finale wurde er durch eine kleine Unachtsamkeit gestoppt und erreichte den 2. Platz.

Maximilian Schwarz war der nächste Andernacher Judoka der auf die Matte ging. Da dies sein letztes Jahr in der U12 ist, gehört er bereits zu den erfahrenen Kämpfern des Turner-Bundes Andernach. Dadurch war es auch nicht verwunderlich, dass er sich schnell im Finale seiner Gewichtsklasse wiederfand. Doch an diesem Tag sollte es wohl nicht sein. Nach Ende der Kampfzeit zeigte das Handzeichen des Kampfrichters auf die Seite seines Gegners. Auch für ihn hieß es somit Platz 2.

Als nächstes war Marc Ganske an der Reihe. Auch er konnte am Anfang seine Nervosität nicht verbergen. Aber nachdem er seinen Rhythmus gefunden hatte, lief es für Marc einfach nur gut. Am Ende konnte er sich ebenfalls über einen guten 2. Platz freuen.

Im nächsten Gewichtsklassenpool mussten direkt zwei Andernacher gegeneinander antreten. Jakob Nonn und Niels Höfer. Beide schenkten sich bei ihrem Kampf nichts und gaben alles bis zur letzten Sekunde. Nur durch die größere Erfahrung, die Jakob Niels voraus hatte, konnte er diese Begegnung für sich verzeichnen. Doch dieser Kampf steckte den beiden so sehr in den Knochen, dass beide nicht über einen 3. Platz hinaus kamen.

Somit waren nur noch Leonard Breuling, Mohammad Fadel, Hendrik Spieckermann und Mats Schwickert vom TBA im Wettkampf.

Weiter ging es mit Leonard. Doch an diesem Tag lief es einfach nicht für ihn. Die ersten Gegner waren sehr stark und ließen keine Angriffe zu. Und dann kam noch Pech dazu, als sich die Kampfrichter für den falschen Sieger entschieden. Mohammad wollte es einer kleinen Schwester gleich tun. Seinen ersten Kampf gewann er auch souverän. Im zweiten musste er sich leider geschlagen geben. Doch er ließ den Kopf nicht hängen und kämpfte weiter. An diesem Wettkampftag blieb es aber bei dem 2. Platz.

Dann kamen die beiden schwersten Andernacher Kämpfer. Hendrik machte den Anfang. Zuerst noch etwas hektisch, konnte er durch seine guten Techniken jeden Kampf für sich verzeichnen. Im Finale gelang ihm sogar ein Bilderbuchwurf mit einem linken O-soto-otoshi (Großer Außensturz). Unter den Augen seiner Trainer Hans-Peter Büntgen, Anke Gröber und Co-Trainer Lukas Gärtner, holte er sich somit den Turniersieg.

Last but not least kam nun noch Mats Schwickert. Auch er hatte einen guten Tag erwischt und kämpfte sich bis ins Finale. Dann wurde er zu leichtsinnig und er verlor. Aber ein 2. Platz war immer noch eine hervorragende Leistung.

Aufgrund der gezeigten guten Leistungen wurden die beiden U10-Judokas Nayla und Jean-Luca für die Rheinland-Einzelmeisterschaft der U12 nachnominiert.

Die Ausbeute mit viermal Gold, sechsmal Silber und fünfmal Bronze bestätigt die gute Form der Kinder und ist der Lohn für sehr viel Trainingsfleiß.

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