Bad Ems. Bei der diesjährigen Rheinland-Pfalz Einzelmeisterschaft in der Altersklasse U15 in Bad Ems ging der Turner-Bund Andernach mit 6 Kämpfern in 4 verschiedenen Gewichtsklassen an den Start.

In der Gewichtsklasse bis 34 kg gingen mit Daniel und Domenic Bogdanov gleich die ersten beiden Brüder an den Start. Als sie während des Wettkampfes aufeinander trafen, konnte sich in der ersten Minute des Kampfes keiner der beiden Kämpfer einen klaren Vorteil verschaffen. Domenic hatte dann jedoch das Glück auf seiner Seite und konnte durch einen Tani-otoshi den Angriff seines Bruders kontern und den Kampf vorzeitig für sich entscheiden. Nach einem weiteren Sieg waren ihm der erste Platz und der Gewinn der Rheinland-Pfalzmeisterschaft nicht mehr zu nehmen. Daniel konnte sich abschließend noch über einen guten 3. Platz freuen.

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Auch eine Gewichtsklasse höher -37 kg gingen mit Marcel Przybylla und Kevin Bogdanov zwei Judoka aus Andernach an den Start. Nach einer beiderseitigen Auftaktniederlage kam es erneut zu einem vereinsinternen Duell. Dieses entschied Kevin nach einem starken Kampf mit einer kleinen Wertung für sich. Da die Gewichtsklasse im Modus, jeder gegen jeden, kämpfte, war für Marcel nach dieser Niederlage der Wettkampf noch nicht beendet. Er konnte sich mit einem Ipponsieg, der höchsten Wertung, über seinen nächsten Gegner noch den 3. Platz sichern. Kevin konnte nicht mehr punkten und landete knapp hinter den Medaillenrängen.

Alexander Bogdanov kämpfte an diesem Tag in der Gewichtsklasse -40kg. In seinem ersten Kampf zeigte er mit tollen Techniken im Stand und Boden, dass mit ihm an diesem Tag zu rechnen ist. Nach diesem Sieg ging es gegen den amtierenden Rheinland-Meister und Favoriten auf den Sieg. Nach einem guten Kampf musste Alexander in einem Armhebel aufgeben und so den Sieg dem Favoriten überlassen. Im folgenden Kampf ging es für Alexander gegen einen hochgraduierten Kämpfer um den Einzug ins kleine Finale. Auch dieser Kampf war sehr spannend und stand lange Zeit auf Messers Schneide. Am Ende gab es für Alexander jedoch aus einem Haltegriff kein Entkommen mehr. Er belegte damit einen guten 7. Platz in einem starken Teilnehmerfeld.

Als Letzter ging mit Stefan Michel in der Gewichtsklasse bis 55 kg der unerfahrenste Kämpfer der Andernacher an den Start. In den Kämpfen sah man sofort, dass Stefan nur knapp über der Gewichtsklassengrenze gelegen hatte und so seinen Gegnern auch von der Kraft her nicht ganz das Wasser reichen konnte. Trotzdem stellte er seine Gegner vor eine nicht so leichte Aufgabe, was dem jungen Judoka, wenn auch keine Siege, doch einiges an Selbstvertrauen gegeben hat.

Trainer Christian Thillmann war mit den gezeigten Leistungen insgesamt sehr zufrieden. Damit sind die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt.

Koblenz. Bei der sogenannten Plüschtier-Olympiade waren die Judokas des Turner-Bundes 1867 e. V. Andernach wieder sehr erfolgreich. Trotz der starken Gäste aus Hessen konnten die Andernacher viele Kämpfe für sich entscheiden. Der Trainer Hans-Peter Büntgen hatte die Kämpfer gut vorbereitet und so war das Abschneiden nicht ganz unerwartet. Die Mädchen hatten starke Gegnerinnen und so stand bei Meike Schmitz, Nayla Fadel und Antonia Gärtner am Ende ein guter 3. Platz auf der Urkunde.

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Jean-Luca Sobe, Joel Sobe und Mohammad Fadel erkämpften sich Silber. Maximilian Schwarz und Marc Ganske hatten einen starken Pool. Hier entschied am Ende nur die Winzigkeit der Unterbewertung über die Vergabe der Plätze. Co-Trainer Lukas Gärtner konnte sich hier über die guten 3. Plätze freuen. Max Köllner war in diesem Wettkampf nicht zu schlagen und konnte selbst eine drohende Niederlage mit vollem Punkt verhindern. Zusammen mit Fabio Staab wurden beide Bezirksmeister 2016 und lieferten einen tollen Wettkampf ab.
Wer Interesse am Judo findet sollte sich in der Geschäftsstelle des Turner-Bundes 1867 e. V. Andernach zum nächsten Schnupperkurs anmelden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

In Bad Kreuznach fanden bei durchwachsenem Wetter die Rheinland Meisterschaften im Schwimmen statt. Mit dabei war die Mannschaft des TB Andernach mit vier Schwimmern.
Bei Thomas Floeck hat sich das fleißige Training ausgezahlt. Er ging in vier Disziplinen an den Start und erbrachte Spitzenleistungen. Über 50m Freistil, 100m Schmetterling, 50m Brust und 400m Freistil schwamm er souverän zum Sieg in seiner Altersklasse. Auch auf Christiane Wohlgemuth war wieder einmal Verlass. Die 50m und 200m Brust dominierte sie und erhielt dafür zwei mal die Goldmedaille. Gero Wassong, der Älteste im Team, ist Spezialist für die langen Strecken. Er gewann die 400m Freistil und wurde über 200m Freistil Zweiter. Manuela Becker startete über 50m und 200m Freistil und belegte trotz starker Konkurrenz den dritten und den zweiten Platz in ihrer Altersklasse. Das Highlight des Wettkampftages waren die Staffeln.

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Die Mannschaft aus Andernach startete über 4 mal 100m Freistil und 4 mal 100m Lagen. Bei der Freistil-Staffel schwammen die Andernacher souverän vorne weg und gewannen das Rennen klar. Die Lagen-Staffel hingegen war ein Kopf an Kopf Rennen mit der Mannschaft aus Neuwied. Über die 100m Rücken schwamm Manuela Becker voran und wurde dann von Christiane Wohlgemuth mit 100m Brust abgelöst. Auch als Thomas Floeck die 100m Schmetterling schwamm sah noch alles nach Sieg aus. Gero Wassong konnte jedoch nichts gegen den starken Schlussschwimmer der Neuwieder ausrichten und musste sich am Ende geschlagen geben. Insgesamt waren die Andernacher mit ihren Leistungen zufrieden und konnten sich über den Medaillenregen freuen.

 

Remagen. In der Rheinhalle in Remagen fand am Sonntag, den 19.06.2016 das 20. Internationale Rhein-Ahr-Turnier für die Altersklassen U15/U18 und Senioren statt. Das Pokalturnier war mit über 260 Meldungen sehr gut besucht.

Begonnen hatte der Wettkampf mit der Altersklasse unter 15 Jahren. 7 junge Kämpfer vertraten hier den Turner-Bund 1867 e.V. Andernach.
In der Gewichtsklasse bis 34 kg starteten Daniel und Domenic Bogdanov. Beide erwischten eine gute Auslosung und hatten dann einen starken Wettkampf. Am Ende reichte es bei Daniel zum dritten Platz und Domenic errang Silber, nachdem er nur das Finale verlor.

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Eine Gewichtsklasse höher (bis 37 kg) versuchten zwei Judokas, sich einen großen Pokal zu sichern. Marc Miehm, der sein erstes Turnier seit über eineinhalb Jahren bestritt, gewann seinen ersten Kampf mit einer schönen Kontertechnik nach hinten. Nach seiner Halbfinal-Niederlage bestritt er erfolgreich das „kleine“ Finale und wurde so guter Dritter. Kevin Bogdanov, der dank eines Freiloses direkt um den Finaleinzug kämpfte, belegte nach einer unglücklichen Niederlage und einem starken Sieg mit Uchi-Mata den dritten Platz.

In der Gewichtsklasse bis 40 kg starteten Alexander Bogdanov und Anton Lutz. Nach jeweils einer Niederlage und einem Sieg, kämpften die beiden Judokas des Turner-Bundes 1867 e.V. Andernach im direkten Vergleich um den dritten Platz. Diese Begegnung konnte Alexander für sich entscheiden und sicherte sich damit den dritten Platz. Anton wurde in der stärksten Klasse guter Fünfter.
Alexej Nasteka stand nach zwei Niederlagen und einem Sieg in der Gewichtsklasse bis 43 kg ebenfalls im „kleinen“ Finale und wurde hier Fünfter. Damit war die erste Altersklasse fertig und Betreuer Christian Rietschel, der von einer Matte zur anderen Matte eilen musste, konnte sich kurz erholen. Auch in der nächsten Altersklasse war die Betreuung vom Mattenrand wieder notwendig.

In dieser U18 starteten Lukas Gärtner und Martin Eichmann. Martin, der in der Gewichtsklasse bis 66 kg antrat, verlor seinen ersten Kampf unnötigerweise mit einem Shido gegen einen Braungurt. Seine beiden folgenden Begegnungen konnte er für sich entscheiden und belegte damit einen guten dritten Platz. Lukas kämpfte in der am stärksten besuchten Gewichtsklasse bis 81 kg. Nach zwei Niederlagen holte er mit zwei folgenden Siegen noch Bronze.

Bei den Männern durften unsere zwei syrischen Freunde starten, die jetzt schon länger im Turner-Bund 1867 e.V. Andernach mittrainieren.
Adnan Khankan war in seiner Gewichtsklasse bis 100 kg alleine und wurde so automatisch erster. Anschließend lieferte er sich noch mit einem Judoka einer Gewichtsklasse höher (+ 100 kg) einen sehr spannenden Freundschaftskampf, den er allerdings wegen einer Knieverletzung verlor.
Nouri Hamada startete bis 73 kg und kämpfte nach einem Freilos, einer Aufgabe des Gegners bei Kampfbeginn und einem starken Sieg im Halbfinale um den ersten Platz. Hier verlor er jedoch unglücklich durch vier nicht unumstrittene Shidos (Bestrafungen) und holte so die Silbermedaille.

Insgesamt war es für die Kämpfer des Turner-Bundes 1867 e.V. Andernach mit insgesamt einem ersten, zwei zweiten, sechs dritten und zwei fünften Plätzen ein sehr erfolgreicher Wettkampf.

 

Andernach. Im Schulzentrum an der Beethovenstraße fand die Rheinland-Einzelmeisterschaft der männlichen und weiblichen Judoka unter 15 Jahren (U15) statt.
Über 120 Athleten aus 29 Vereinen reisten zu dem Qualifikationsturnier an. Das große Andernacher Organisationsteam hatte alles gut vorbereitet und so kam es auf allen drei Matten zu vielen spannenden Begegnungen.img_2042-mai-2016
Mit der Motivation, vor dem heimischen Publikum besonders zu punkten gingen die 8 Jungen und 2 Mädchen des Turner-Bundes 1867 e. V. Andernach an den Start. Für alle war es die erste Rheinlandmeisterschaft in dieser Altersklasse und damit eine schwere Aufgabe.
In der Gewichtsklasse bis 34 kg starteten mit Daniel und Domenic Bogdanov zwei Kämpfer. Während Daniel seinen ersten Kampf knapp verloren hatte, konnte sein Bruder sich in den ersten zwei Kämpfen mit schönen Techniken durchsetzen und sich so die Finalteilnahme sichern. Hier musste er sich jedoch einem älteren und erfahreneren Kämpfer geschlagen geben, sodass er einen guten zweiten Platz belegte. Daniel konnte sich nach seiner Auftaktniederlage in der Trostrunde bis zum Kampf um Platz drei nach vorne kämpfen. Diesen konnte er nach einem hart umkämpften Kampf leider nicht erreichen, sodass er sich mit dem 5. Platz begnügen musste.
Eine Gewichtsklasse höher (-37 kg) ging mit Kevin Bogdanov der Dritte der vier Brüder an den Start.
In seinem ersten Kampf ließ er seinem Gegner keine Chance und gewann bereits nach 30 Sekunden durch einen O-goshi (großer Hüftwurf). Nach seiner Halbfinal-Niederlage musste er im Kampf um Platz drei nochmals alles aufbieten und sicherte sich so einen guten 3. Platz.
Bis 40 kg war die Gewichtsklasse in der gleich drei Judoka aus Andernach an den Start gingen.
Anton Lutz hatte hier doppeltes Pech, in seinem ersten Kampf musste er sich knapp dem späteren Rheinlandmeister geschlagen geben und schied, nach einer weiteren Niederlage gegen seinen Vereinskameraden Marcel Przybylla, aus. Marcel konnte sich nach dem Sieg gegen Anton noch mit weiteren Siegen in den Kampf um Platz drei vorarbeiten. Hier war ihm jedoch kein Sieg vergönnt, sodass auch ihm nur der 5. Platz blieb. Alexander Bogdanov, der dritte Starter des TBA, blieb trotz guter Kämpfe an diesem Tag ohne Sieg in der sehr stark besetzten Klasse.
Mit Alexej Nasteka ging in der Gewichtsklasse -43 kg ebenfalls ein Kämpfer aus Andernach an den Start. Nachdem er den ersten Kampf gewonnen hatte und sich so ins Halbfinale vorgearbeitet hatte, musste er sich dem späteren Rheinlandmeister geschlagen geben, ehe er im Kampf um Platz drei nochmals alles zeigte und sich so verdient den 3. Platz sicherte.
Den Abschluss für die Jungs bildete Stefan Michel in der Gewichtsklasse bis 50 kg. Stefan hatte sein erstes Turnier und konnte sich hierbei einen guten 5. Platz erkämpfen.
Nach der Siegerehrung begann der Wettkampf der jungen Damen.Bei den Mädchen ging Simone Drysch, in der Gewichtsklasse -40 kg, ebenfalls bei ihrem ersten Turnier an den Start und erkämpfte sich einen tollen 3. Platz. Michelle Müller kämpfte in der Gewichtsklasse -57 kg. In dieser mit 9 Judokas stärksten Gewichtsklasse der Mädchen, konnte sie einen sehr guten 5. Platz erreichen.
Am Ende konnten die Andernacher Judokas alle sehr zufrieden sein und mit Trainer Christian Thillmann einen gelungenen Wettkampf feiern.
Aufgrund ihrer guten Leistungen haben sich Domenic, Daniel und Kevin Bogdanov sowie Alexej Nasteka für die Südwestdeutsche Einzelmeisterschaft qualifiziert.

Dies ist in der Altersklasse U15 die höchste Meisterschaft und findet am kommenden Wochenende in Koblenz statt.

Unter dem Motto „Piraten“ segelte die Jugend des Turnerbundes Andernach in das Zeltlager nach Fließem/Bitburg an die Kyll.

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Unter der Leitung der Kapitäne Judith Zimmermann und Matthias Busenkell jun. baute die Mannschaft die Kombüse, die Latrine und die Planken über das Wasser.
Nachdem die Matrosen das Lager bezogen hatten konnte das Abenteuer beginnen.
Anhand von Spielen, schwimmen im Bach und Freibad, Wasserschlachten, in der Wildnis übernachten, Nachtwandern und vieles mehr verging die Zeit wie im Flug.
Das Highlight war der Bau des Piratenschiffs unter der Leitung von Steuermann Manni König.

Am Motto Abend musste jedes Zelt eine Darbietung zum Thema Piraten vorführen.
Das große Feuer war noch nicht erloschen legten sich viele Matrosen in ihre Kojen um die letzte Nacht unter freiem Himmel bei sternklarer Nacht zu verbringen.

Bevor man wieder in See stach, stand für alle fest: Wir kommen nächstes Jahr wieder!

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„Ich bin ein Star, ich bin beim TBA!“

Zeltlager des Turner-Bundes 1867 e. V. Andernach

Unter dem Motto „Dschungelcamp“ verbrachten 41 Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 16 Jahren und ihre Betreuer wieder einmal unvergessliche Tage im Zeltlager des Turner-Bundes 1967 e. V. Andernach in Fließem an der Kyll.

Wie in jedem Jahr standen der Spaß an der Gemeinschaft und die Zeit in der Natur an oberster Stelle. Es wurden in kreativer Arbeit Sitzgelegenheiten gebaut, Banner mit phantasievollen Gruppennamen bemalt, T-Shirts gebatikt und als absoluter Renner in diesem Jahr die überall beliebten Magic-Loom-Armbänder geknüpft.

In Anlehnung an die TV-Show „Dschungelcamp“ wurden allabendlich Dschungelprüfungen durchgeführt, bei denen ausgewählte Kandidaten bestimmte Aufgaben zu absolvieren hatten. Hierbei und auch bei anderen Aktivitäten wie Geländespielen, einer Fotostafette, einer Bachwanderung, einer Wasserolympiade und natürlich dem großen Abschlussfeuer hatten die Teilnehmer große Freude.

Der Turner-Bund 1867 e.V. Andernach hofft auch im nächsten Jahr auf eine rege Beteiligung und freut sich, das Zeltlager bereits zum zehnten Mal als festen Bestandteil im Kalender stehen zu haben.

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Alle Jahre wieder – und endlich war es soweit!

Direkt zu Beginn der Sommerferien machte sich eine Betreuergruppe auf den Weg in die schöne Eifel, um das diesjährige Lager des TBA vorzubereiten. Auf einer idyllisch gelegenen Wiese in Fließem an der Kyll entstand schon nach kurzer Zeit ein gemütliches Lager mit Kinderzelten, Küchenzelt, Aufenthalts- und Materialzelt und natürlich wieder dem allseits beliebten Kiosk. Erstmalig in diesem Jahr gab es einen eigenhändig erbauten Hochsitz, der es den Nachtwachen ermöglichte, den Lagerplatz aus der Vogelperspektive zu bewachen und potenzielle Angreifer schon aus einiger Entfernung zu erspähen.

Nach einem arbeitsreichen ersten Wochenende trafen die Kinder und Jugendlichen ein und wurden mit großem „Hallo“ begrüßt. Es wurde gehämmert und gesägt, kaum dass die 35 Teilnehmer eingetroffen waren, wollte doch jeder seine selbst gebaute Sitzgelegenheit vor dem ersten gemeinsamen Mittagessen fertig gestellt haben. Nach einer kurzen Platzrundführung ging es an den Bezug der Zelte, und später am Abend wurde „Leuchtturm“, ein Spiel für die Dämmerung, gespielt. Schon in der ersten Nacht hieß es für einige Kinder, Nachtwache zu halten. Es blieb jedoch bis zur Wochenmitte ruhig. Ab dem Zeitpunkt allerdings versuchten insgesamt vier Angreifer, zum Bannermast zu schleichen, um das Banner zu stehlen. Dies gelang aber aufgrund der wachsamen Turnerbundjugend niemandem und das Lager konnte gut verteidigt werden.

Wie in jedem Jahr hatten sich die Betreuer um Lagerleitung Judith Zimmermann und Matthias Busenkell jun. im Vorfeld viele Gedanken gemacht, welche Aktionen stattfinden sollten. So wurde zum ersten Mal eine „Waldhochzeit“ durchführt, viele Lagerspiele und eine Lagerolympiade fanden statt, und natürlich durfte die Wanderung ins Freibad mit dem obligatorischen Regenschauer auf dem Heimweg nicht fehlen. Die Kreativität der Kinder und Jugendlichen wurde beim Bernsteinschleifen und dem Bekleben von Kerzengläsern gefordert und wie schon im letzten Jahr wurden wieder schöne Perlenarmbänder geknüpft.

Neben diesen vielfältigen Aktivitäten kam natürlich auch der Gemeinschaftsgedanke nicht zu kurz – viele neue Freundschaften wurden geschlossen, abends wurde zusammen am Lagerfeuer gesungen und die einzelnen Zeltgruppen vermischten sich zusehends. Plötzlich war es egal, ob man Junge oder Mädchen, erst 9 oder schon 17 Jahre alt war, Trampolin sprang oder Judo machte: jeder kümmerte sich um jeden, spielte mit jedem und so wurde auch der jüngste Teilnehmer, Julius Zimmermann (6 ½ Monate), begeistert von Jedermann/ frau betreut.

Schon im Lager war man sich einig, im nächsten Jahr wieder mitzufahren.