Der Turner-Bund 1867 e. V. bietet ab Montag, dem 19. Februar 2018 einen neuen Kurs „Fatburner“ unter Kursleitung von Frau Christiane Willwerth an.

Der Kurs bietet ein abwechslungsreiches Konditions- und Ganzkörpertraining für Frauen. Nach der Aufwärmphase erfolgt ein Intervalltraining im aeroben Ausdauerbereich auf dem Step im Wechsel mit Kräftigungsübungen für alle großen Muskelgruppen; ein optimales Training zur Fettverbrennung und Muskelstraffung mit Spaß und Freude an der Bewegung zur Musik.

Der Fatburner-Kurs findet jeweils montags um 18.00 Uhr in der Turnhalle der Martinschule statt.

Für weitere Auskünfte bzw. Anmeldungen wenden sich Interessierte bitte an den Turner-Bund 1867 e. V. Andernach, Tel. 0 26 32/4 62 63.

Am 26. November 2017 fand das letzte Turnier für die weibliche und männliche Jugend unter 10 und 12 Jahren in Urmitz statt. Gleichzeitig war es auch der Höhepunkt der Wettkampfsaison, denn es ging um den Titel Bezirks-Einzel-Meister/Meisterin. Der Turner-Bund Andernach ging mit insgesamt 12 Kämpfern an den Start.

Zuerst starteten die Kämpfer/Kämpferinnen der Wettkampfklasse U10. Dort waren Antonia Gärtner, Nayla Fadel und Jean-Luca Sobe am Start. Antonia und Jean-Luca kamen an diesem Tag nicht über einen 3. Platz hinaus. Bei Nayla lief es schon besser. Sie kämpfte sich souverän bis ins Finale durch. Dort musste sie sich leider frühzeitig geschlagen geben. Sie konnte sich aber über den Vizemeister-Titel freuen.

In der U12 starteten insgesamt 9 Judokas des Turner-Bundes Andernach.

Max Köllner, der in seiner Gewichtsklasse bis 26 kg keine Gegner hatte, wurde kampflos Erster. Auf seinen Wunsch kämpfte er noch Freundschaftskämpfe in einer höheren Gewichtsklasse und zeigte sein ganzes Können. Als einzige Kämpferin des TBA in der U12 ging in der Gewichtsklasse bis 27 kg Sophia Kulm an den Start. In den letzten Turnieren zeigte sie immer mehr ihre Qualitäten und guten Leistungen. Am Anfang noch sehr nervös wurde sie von Kampf zu Kampf besser und ruhiger. Im Finale platzte auch endlich der Knoten und so konnte sich Sophia über ihren ersten Titel als Bezirks-Einzelmeisterin freuen.

In der Gewichtsklasse bis 34 kg ging Maximilian Schwarz auf die Matte. An diesem Tag fand er aber einfach kein geeignetes Mittel gegen seine starken Gegner und nach zwei Niederlagen schied er aus dem Turnier aus. Die nächste Gewichtsklasse bis 37 kg war direkt mit 2 Andernacher Kämpfern besetzt. Jakob Nonn und Anas Yassin. Jakob verfügt bereits über größere Wettkampferfahrung und konnte sich in der Hauptrunde gut behaupten. Für Anas war es das erste Turnier und am Anfang war er sehr nervös. Das legte sich allerdings schnell und er kämpfte sich ebenfalls gut durch die Hauptrunde. Dann trafen Jakob und Anas im Kampf um den Einzug ins Finale aufeinander. Beide schenkten sich nichts und ihre Trainer sahen einen sehr guten und ausgeglichenen Kampf. Am Ende jedoch konnte Jakob den entscheidenden Punkt gegen Anas erreichen und stand damit im Finale. Doch hier reichte dann die Kraft nicht mehr aus und er musste sich geschlagen geben. Somit wurde Jakob Vize-Bezirks-Meister und Anas konnte sich über einen guten 3. Platz bei seinem Debüt freuen.

Nach langer Verletzungspause ging in der Gewichtsklasse bis 43 kg auch wieder Fabio Staab auf die Matte. Noch etwas zögerlich begann Fabio seine Zweikämpfe. Und er verbesserte sich von Kampf zu Kampf. Am Ende konnte er sich über einen schönen 3. Platz freuen. Beim Herbst-Turnier lief es nicht sonderlich gut für Hendrik Spieckermann. Doch jetzt wollte er es allen noch einmal zeigen. In der Gewichtsklasse bis 46 kg ging er voll konzentriert ins Finale und streckte seinen Gegner mit einer schönen Linkstechnik auf die Matte. Auch er wurde somit Bezirks-Einzel-Meister.

Im Schwergewicht über 46 kg gingen die TBA-Kämpfer Mohammad Fadel und Mats Schwickert an den Start. Beide kämpften in ihren Pools bis hin zum Einzug ins Finale. Dort trafen sich die beiden Kameraden. Mohammad war durch eine leichte Verletzung aus den Vorkämpfen gehandikapt. Er konnte zwar anfangs gut gegen Mats mithalten, allerdings fehlte ihm die letzte Konsequenz. Somit belegte er den 3. Platz und Mats ging ins Finale. Hier wurde er aber etwas übermütig und gleich gekontert. Der Titel des Vize-Bezirks-Meister war dennoch ein schöner Lohn. An diesem Wettkampftag ging es auch darum, sich für die Auswahlmannschaften des Bezirks Koblenz zu qualifizieren. Alle Erst- und Zweitplatzierten wurden somit in den Bezirks-Kader aufgenommen. Das bedeutet für den Turner-Bund Andernach, dass er folgende Kämpfer in die Auswahlmannschaft schicken kann:

bis 26 kg Max Köllner, bis 27 kg Sophia Kulm, bis 37 kg Jakob Nonn, bis 46 kg Hendrik Spieckermann und über 46 kg Mats Schwickert.

Diese Mannschaft kämpft am 10. Dezember 2017 in Burgbrohl um den Rheinland Pokal der Bezirke. Hierfür drücken wir unseren Athleten die Daumen.

Wer Judo ausprobieren möchte, kann nach den Weihnachtsferien an altersgerechten Kursen teilnehmen. Achtung! Es sind nur noch wenige Plätze frei! Infos erteilt die Geschäftsstelle des Turner-Bundes Andernach, Tel. 02632/46263

Bild v.l.n.r.: Jakob Nonn, Mats Schwickert, Max Köllner, Antonia Gärtner, Sophia Kulm, Fabio Staab, Anas Yassin, Mohammad Fadel

 

Ab August 2017 bietet der Turner-Bund 1867 e. V. Andernach wieder ein ansprechendes Kursprogramm an.

Ausführliche Kursbeschreibungen erhalten Sie unter der Rubrik „Kurs“.

Folgende Kurse haben wir wieder im Programm:

  • Aquarobic (ausgebucht, nur noch Warteliste)
  • Cross-Training/Functional Fitness (wenige Plätze)
  • Dance Fitness für Teens (Warteliste)
  • Fatburner
  • Fitness ladylike
  • Full body-Intervall-Training (1 Platz)
  • Judo-Anfänger-Kurs für Kinder ab 7 Jahren
  • Yoga (ausgebucht, nur noch Warteliste)
  • ZUMBA in Kombination mit Elementen aus ZUMBA strong

Ihre Anmeldung nimmt die Geschäftsstelle, die Ihnen auch gerne weitere Auskünfte zu den Kursen erteilt, unter Tel. 0 26 32/4 62 63 oder info@tb-andernach.info entgegen.

Das Jahr 2017 stand beim TBA  ganz unter dem Motto „150 Jahre Turner-Bund 1867 e.V. Andernach“

Am 30.04.2017 eröffnete der Schirmherr, Herr Oberbürgermeister Achim Hütten, bei herrlichstem Sonnenschein das „Krahnenbergfest“.  Anschließend übernahm Pfarrer Dumont die feierliche Einweihung des Sport- und Jugendheims „Jüpp Neuhaus“.

Die  Ehrengäste, Mitglieder, Übungsleiter und Freunde des Turner-Bundes 1867 e.V. Andernach verlebten einen unvergessenen Tag bei einem Spiel- und Sportfest für Jung und Alt ganz nach dem Vorbild der legendären Krahnenbergfeste aus dem vergangenen Jahrhunderten.

Am 13. Mai 2017 fand am Bertha-von-Suttner Gymnasium der Sportprojekttag statt. Hier konnten sich die Kinder und Jugendlichen Einblicke in verschiedene sportliche Aktivitäten verschaffen.  Der Turner-Bund 1867 e.V. Andernach war mit einigen Übungsleitern erschienen und zeigte mehr als 50 Kindern und Jugendlichen, wie viel Spaß man beim Trampolinturnen haben kann.

Im Juli präsentierte die Turner-Riege ihr Können  auf dem Markplatz in Andernach beim Stadtfest „Andernach schmeckt“.  Die Besucher konnten so einen Eindruck der sportlichen Aktivitäten des Vereins erlangen und sich über das breite Sportangebot informieren.

Die interne Jubiläumsveranstaltung für alle Mitarbeiter des TBA fand dann am 25. August 2017 statt.  Mit dem FGS Namedy ging es mit dem Schiff in Richtung Koblenz zum Deutschen Eck. In harmonischer und fröhlicher Runde verlebten alle einen wunderschönen Abend an Deck.

Anlässlich des 4. Gewerbeparkfestes Füllscheuer am 22. September 2017 war auch der Turner-Bund 1867 e.V. Andernach mit einem Informationsstand und diversen Darbietungen der Turn- und Trampolin-Riege vertreten.

Ein ereignisreiches Jubiläumsjahr geht zu Ende. Wir möchten uns bei allen Mitgliedern, Übungsleitern, Sponsoren und Freunden für die tolle Zusammenarbeit und Treue bedanken. Und richten unseren Blick auf die Herausforderungen, die das Jahr 2018 an uns stellt.

 

 

 

Remagen. Zum Ende der erfolgreichen Saison konnten die Judokas des Turner-Bundes Andernach noch einmal groß auftrumpfen und bei dem Bonsai-Cup eine neue Erfolgsgeschichte schreiben. Die Vierlinge Daniel, Domenic, Kevin und Alexander Bogdanov gehören zum festen Kader der Judo-Abteilung und haben bereits einige Erfolge vorzuweisen. Zum Abschluss der Altersklasse U14 gelang ihnen ein besonderes Kunststück. Alle vier konnten in unterschiedlichen Gewichtsklassen sämtliche Begegnungen gewinnen und wurden somit verdient Pokalsieger. Daniel überzeugte durch seine guten Bodentechniken und Domenic zeigte mit variablen Angriffen schönes und erfolgreiches Judo. Die Linkstechniken von Kevin waren überragend und nicht zu kontern. Auch Alexander hatte einen guten Tag erwischt. In der Vorrunde spielte er seine ganze Routine aus und siegte vorzeitig. Nur im Finale wurde es noch einmal richtig spannend. Nach den regulären Kampfzeiten war die Begegnung ausgeglichen und es ging in den „Golden Score“. Hierbei wird die Zeit neu gestartet und bis zur ersten Wertung gekämpft. Der Kampf forderte neben guter Kondition vor allem mentale Stärke. Am Ende völlig entkräftet, siegte Alexander mit einer schönen Fußtechnik. Marcel Przybylla hatte eine starke Gewichtsklasse erwischt und verlor bereits in der Vorrunde. In der Trostrunde kam er besser zurecht und erkämpfte sich einen guten dritten Platz. Zum Schluss ging Max Köllner auf die Matte. Nach seinem nicht unerwarteten Sieg beim Herbstturnier in Urmitz nominierte ihn Trainer Hans-Peter Büntgen als Test für die höhere Alters- und Gewichtsklasse. Seine noch bestehenden Defizite im Standkampf glich Max durch hohe Motivation und bestechende Bodentechniken mehr als aus. Im Finale unterlag er seinem Gegner denkbar knapp und nicht unumstritten. Der Pokal mit der Silberplakette war dennoch ein gelungener Einstieg. Somit konnten sich alle Judokas einen Siegerpokal mit nach Hause nehmen.

Andernach. Bei den Rheinland-Einzelmeisterschaften der U12 im Judo nutzten die Kämpfer des Turner-Bundes 1867 e. V. Andernach den Heimvorteil und gewannen viele Medaillen. In der Halle im Schulzentrum trafen sich weit über 100 Judokas aus 26 Vereinen, um die Rheinlandmeister zu ermitteln. Alle Kämpfer hatten sich über die Bezirksmeisterschaften empfohlen und zeigten teilweise sehr schöne Judotechniken. Jean-Luca Sobe ging als frisch gebackener Bezirksmeister der U10 auf die Matte und zeigte wenig Respekt vor den älteren Gegnern. Nach hart erkämpften Siegen in der Vorrunde scheiterte er im Halbfinale und belegte damit einen hervorragenden 3. Platz. Lukas Lang und Maximilian Schwarz gingen beide bis 34 kg an den Start. Gleich im ersten Kampf musste Lukas gegen den späteren Rheinlandmeister antreten und verlor diese Begegnung mit Haltegriff. Maximilian hatte im anderen Pool mehr Glück und setzte sich, auch aufgrund seiner größeren Erfahrung, durch. Das Halbfinale noch sicher gewonnen, ging er überzeugt in das Finale. Doch hier riss die Serie. Er fand kein Mittel und verlor den Kampf. Dennoch war die Silbermedaille sein bisher größter Erfolg. Marc Ganske hatte mit 11 Teilnehmern die stärkste Gewichtsklasse und belegte am Ende den 7. Platz. Auch Hendrik Spieckermann ging als Bezirksmeister auf die Matte. Mit großem Kampfgeist gewann er die Vorrunde souverän und stand schnell im Halbfinale. Hier zeigten sich dann die ersten Defizite. Völlig entkräftet verlor er die Begegnung und konnte sich trotzdem über die Bronzemedaille freuen. Mohammad Fadel und Mats Schwickert kämpften beide im Schwergewicht. Beide haben bereits viele Wettkämpfe bestritten und gingen motiviert in die Begegnungen. Bei Mohammad sah man sofort die fehlende Kraft. In dem starken Pool hatte er keine Chance gegen die körperlich überlegenen Gegner. Mats blockte seine Gegner geschickt ab, um dann im Bodenkampf seine Stärke auszuspielen. Am Ende belegte er Platz drei und Mohammad einen guten 5. Platz. Nach langer Wartezeit kam endlich Max Köllner an die Reihe. Auch er war als Bezirksmeister bestens vorbereitet und hat bereits zwei Turniere gewonnen. Im Stand sind seine Leistungen noch ausbaufähig, aber am Boden gehört er zu den stärksten Kämpfern seiner Altersklasse. Und so kam es dann auch im Finale. Nach einem Wurf nahm Max seinen Gegner in einen Haltegriff, aus dem es kein Entrinnen gab. Mit der Goldmedaille und seinem ersten Rheinlandmeistertitel konnte er mehr als zufrieden sein.

Nach den Jungen gingen die Mädchen auf die Matte. Und hier wurde es dann richtig spannend. Sophia Kulm hatte einen sehr guten Tag erwischt und siegte mit blitzsauberen Techniken. Nur einmal hatte sie das Nachsehen und holte sich damit die Silbermedaille ab. Clara Hanna war noch etwas zu zögerlich und abwartend. Mit der Bronzemedaille konnte sie am Ende hochzufrieden sein. Nayla Fadel ging ebenfalls als Bezirksmeisterin der U10 auf die Matte. Trotz starker Gegenwehr hatte Nayla keine Chance und musste sich vorzeitig geschlagen geben.

Trainer Hans-Peter Büntgen war mit den gezeigten Leistungen aller Kämpfer sehr zufrieden und sieht sich für die kommenden Mannschaftswettbewerbe gut gerüstet.

 

Unter dem diesjährigen Motto „Ritter“, zogen die Kinder und Jugendlichen des TBA ins große Zeltlager.

Bei der Ankunft wurde die Gefolgschaft von „König“ Matthias und „Königin“ Judith empfangen. Nachdem die Gruppen ihren „Grafen“ und „Herzögen“ zugeteilt waren, wurden die Quartiere errichtet. Der Burgenbau nahm mehrere Tage in Anspruch und nun verlangte der König neue Kleider!

Alle Gruppen entwarfen ein Gewand, das der König anprobieren musste.

Unter strenger Aufsicht der ritterlichen Garde, prämierte die Königin das schönste Gewand, welches der König von nun an tragen musste.

Für das Ritterturnier wurden eigene Rüstungen gebaut und Gewänder genäht.

Mysteriös und ein wenig unheimlich war der „Schwarze Ritter“, der jeden Abend zur gleichen Zeit von einer Lichtung oberhalb des Lagers das Treiben beobachtete.

Mit vielen Aufgaben und Spielen verbunden, galt es dann einen Schatz zu finden.

Um sich für das große Ritterturnier fit zu halten, wurden Bachspiele, Wanderungen und Ballspiele durchgeführt. Für besonderes Vergnügen sorgte eine große selbst gebaute Schleuder, mit der man Wasserbomben schießen konnte.

Beim großen Turnier, bei dem dann alle Gruppen gegeneinander antraten, kam auch der „Schwarze Ritter“ hinzu, der bis heute jedoch unerkannt blieb.

Am letzten Abend brannte wieder das große Lagerfeuer und das Zeltlager 2017 nahm einen harmonischen Ausklang.

 

Andernach. Bei der Landesausscheidung im Deutschen Jugendpokal nutzten die Andernacher TBA-Judokas ihren Heimvorteil und holten sich den Mannschaftstitel.

In der Vorrunde gingen die Andernacher Kämpfer gegen Neuwied schnell in Führung und gewannen die Begegnung ganz souverän. Damit war der Grundstein für ein erfolgreiches Turnier gelegt und Trainer Hans-Peter Büntgen konnte sich auf seinen Finalgegner Mendig konzentrieren.

Das Finale, Mendig gegen Andernach, sollte dann auch Höchstspannung bieten. Schnell ging Domenic Bogdanov mit vollem Punkt von der Matte. Auch Kevin Bogdanov zeigte schöne Techniken und siegte ebenfalls vorzeitig. Jetzt konnte Alexander Bogdanov mit einem Sieg alles klar machen. Die vielen Andernacher Zuschauer unterstützten alle Kämpfer lautstark und trieben zu höchsten Leistungen an. Die Taktik ging auf und Alexander führte bereits mit hohen Wertungen bevor er kurz vor Kampfende noch in einen Haltegriff geriet und sich nicht mehr befreien konnte. Statt 3:0 stand es nun 2:1 und es lag an Marcel Przybylla, den entscheidenden Punkt zu holen. Wegen einer Fußverletzung noch nicht ganz fit, spielte Marcel seine große Erfahrung aus und ließ dem Gegner keine Chance. Mit dem Siegpunkt und der 3:1 Führung konnte Mats Schwickert im letzten Kampf beruhigt auf die Matte gehen. Trotz der Niederlage gegen einen körperlich überlegenen Gegner konnte Mats und seine Kameraden am Ende jubeln. Der Mannschaftstitel ist ein weiterer Erfolg in der langen Andernacher Judogeschichte.

 

 

Die jungen Andernacher TBA-Judokas sind wieder sehr erfolgreich

Viermal Gold bei der Plüschtierolympiade

Ende September startete der Turner-Bund 1867 e.V. Andernach mit 15 Judokas auf der Plüschtierolympiade der U10 und U12 in Koblenz.

In der Altersklasse U10 starteten Antonia Gärtner, Nayla Fadel und Jean-Luca Sobe. Antonia hatte an diesem Tag keinen so guten Start erwischt. Den ersten Kampf verlor sie nur durch Unachtsamkeit. Danach aber wurde sie von Kampf zu Kampf stärker. Am Ende konnte sie sich über einen guten 3. Platz freuen.

Nayla machte es schon besser. Ihr erster Kampf dauerte gerade mal 6 Sekunden, bevor sie als Siegerin die Matte wieder verließ. Auch die nachfolgenden Kämpfe gewann sie souverän. Somit war ihr der 1. Platz nicht  mehr zu nehmen.

Bei seinem ersten Kampf konnte Jean-Luca noch nicht die magische Zahl von 6 Sekunden unterbieten. Dann aber im Finale gab er noch mal alles und er sollte dafür belohnt werden. Mit einem explosionsartigem O-goshi (Großer Hüftwurf) gewann er in gerade mal 5 Sekunden das Finale. Damit ging der 1. Platz an Jean-Luca.

In der U12 machte Sophia Kulm den Anfang. Deutlich nervös ging sie auf die Matte. Doch nach den anfänglichen Problemen konnte sie sich steigern und am Ende über einen verdienten 2. Platz freuen.

Für Clara Hanna war es wohl nicht der beste Tag. Sie fand gegen ihre meist erfahreneren Gegnerinnen nie das richtige Mittel. Trotz all ihrer Bemühungen reichte es nicht für einen Sieg.

Anders lief es für Max Köllner. Es schien so, dass es für ihn keine sonderlich große Herausforderung an diesem Wettkampftag geben sollte. Er marschierte Kampf für Kampf durch und sicherte sich unangefochten den 1. Platz. Auch für Lukas Lang sah es zunächst nach einem Durchmarsch aus. Erst im Finale wurde er durch eine kleine Unachtsamkeit gestoppt und erreichte den 2. Platz.

Maximilian Schwarz war der nächste Andernacher Judoka der auf die Matte ging. Da dies sein letztes Jahr in der U12 ist, gehört er bereits zu den erfahrenen Kämpfern des Turner-Bundes Andernach. Dadurch war es auch nicht verwunderlich, dass er sich schnell im Finale seiner Gewichtsklasse wiederfand. Doch an diesem Tag sollte es wohl nicht sein. Nach Ende der Kampfzeit zeigte das Handzeichen des Kampfrichters auf die Seite seines Gegners. Auch für ihn hieß es somit Platz 2.

Als nächstes war Marc Ganske an der Reihe. Auch er konnte am Anfang seine Nervosität nicht verbergen. Aber nachdem er seinen Rhythmus gefunden hatte, lief es für Marc einfach nur gut. Am Ende konnte er sich ebenfalls über einen guten 2. Platz freuen.

Im nächsten Gewichtsklassenpool mussten direkt zwei Andernacher gegeneinander antreten. Jakob Nonn und Niels Höfer. Beide schenkten sich bei ihrem Kampf nichts und gaben alles bis zur letzten Sekunde. Nur durch die größere Erfahrung, die Jakob Niels voraus hatte, konnte er diese Begegnung für sich verzeichnen. Doch dieser Kampf steckte den beiden so sehr in den Knochen, dass beide nicht über einen 3. Platz hinaus kamen.

Somit waren nur noch Leonard Breuling, Mohammad Fadel, Hendrik Spieckermann und Mats Schwickert vom TBA im Wettkampf.

Weiter ging es mit Leonard. Doch an diesem Tag lief es einfach nicht für ihn. Die ersten Gegner waren sehr stark und ließen keine Angriffe zu. Und dann kam noch Pech dazu, als sich die Kampfrichter für den falschen Sieger entschieden. Mohammad wollte es einer kleinen Schwester gleich tun. Seinen ersten Kampf gewann er auch souverän. Im zweiten musste er sich leider geschlagen geben. Doch er ließ den Kopf nicht hängen und kämpfte weiter. An diesem Wettkampftag blieb es aber bei dem 2. Platz.

Dann kamen die beiden schwersten Andernacher Kämpfer. Hendrik machte den Anfang. Zuerst noch etwas hektisch, konnte er durch seine guten Techniken jeden Kampf für sich verzeichnen. Im Finale gelang ihm sogar ein Bilderbuchwurf mit einem linken O-soto-otoshi (Großer Außensturz). Unter den Augen seiner Trainer Hans-Peter Büntgen, Anke Gröber und Co-Trainer Lukas Gärtner, holte er sich somit den Turniersieg.

Last but not least kam nun noch Mats Schwickert. Auch er hatte einen guten Tag erwischt und kämpfte sich bis ins Finale. Dann wurde er zu leichtsinnig und er verlor. Aber ein 2. Platz war immer noch eine hervorragende Leistung.

Aufgrund der gezeigten guten Leistungen wurden die beiden U10-Judokas Nayla und Jean-Luca für die Rheinland-Einzelmeisterschaft der U12 nachnominiert.

Die Ausbeute mit viermal Gold, sechsmal Silber und fünfmal Bronze bestätigt die gute Form der Kinder und ist der Lohn für sehr viel Trainingsfleiß.

Erfolgreiche Schwimmer des Turner-Bundes 1867 e. V. Andernach

 

Bei den Rheinland-Meisterschaften in der Deichwelle Neuwied schnitten die Andernacher Schwimmer wieder sehr erfolgreich ab.

Allen voran zeigte Christiane Wohlgemuth mal wieder zu welchen Leistungen sie imstande ist. Sie ging auf den Strecken 100 m Brust, 50 m Schmetterling, 50 m Freistil und 50 m Brust an den Start. Trotz Trainingsrückstands lieferte sie souveräne Leistungen ab. Sie belegte in allen vier Disziplinen den ersten Platz und wurde somit Rheinland-Meister in ihrer Altersklasse.

Thomas Floeck war im Vorfeld des Wettkampfes am fleißigsten. Durch regelmäßiges Schwimmtraining im Pellenzbad war er hervorragend auf die 50 m Bahn vorbereitet. Er zeigte Spitzenleistungen in den Disziplinen 100 m Schmetterling, 50 m Brust und 400 m Freistil. Auch er ließ seine Mitstreiter hinter sich und  wurde verdient in allen Disziplinen Erster.

Dem Urgestein im Team Gero Wassong liegen die langen Strecken. So konnte er schon gleich am ersten Tag seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Er schwamm die 1500 m Freistil wie ein Uhrwerk. Auch die 400 m und 200 m Freistil bewältigte er mit Bravour, sodass er in allen drei Disziplinen unangefochten mit dem ersten Platz belohnt wurde.

Manuela Becker konnte sich ebenfalls im Teilnehmerfeld behaupten und erschwamm sich mit guten Leistungen auf den Strecken 50 m die Silbermedaille und über 100 m Freistil die Goldmedaille.

In den Staffeln konnte dem starken Team des Turner-Bundes 1867 e. V.  Andernach keine andere Mannschaft trotzen. Die vier Schwimmer gewannen die 4 mal 100 m Freistil sowie die 4 mal 100 m Lagenstaffel in ihrer Altersklasse.

Dies war rundum ein gelungener Wettkampf.

Cochem. Der Andernacher Judoka David Kubatzki (1.Dan) nahm an einer zentralen Dan – Prüfung des Judoverbandes Rheinland teil und stellte sich der Prüfung zum ersten schwarzen Gürtel. Als Mitglied des Turner-Bundes 1867 e. V. Andernach musste er sich bei der Demonstration seines Prüfungsprogramms auf immer neue Partner einstellen. Nach mehr als einjähriger Vorbereitungszeit und dem Besuch vieler Lehrgänge zeigte er routiniert und konzentriert seine Techniken und konnte alle ihm gestellten Aufgaben bewältigen.

David überzeugte mit seinen ausgewählten Techniken, den Kombinationen, dem Stand- (Würfe) und Bodenprogramm sowie dem Randori (Übungskampf) und der Kata (Form). Seine Prüfung zum Schwarzgurt bestand er mit einer guten Leistung.

Ein großes Dankeschön gilt an dieser Stelle vor allem dem Trainingspartner Christoph Knauff, der mit unermüdlichem Einsatz den Prüfling zu jeder Zeit unterstützte und diesen Erfolg damit erst möglich machte. Nach dem Motto: Meister werden ist nicht schwer – Meister sein dagegen sehr, heißt es nun das Gelernte im Training auch umzusetzen und Vorbild zu sein. Die Judo-Abteilung sagt herzlichen Glückwunsch und freut sich mit David über die gelungene Prüfung.